18.04.2009, 19:50 Uhr

ACIMOVIC LÄSST AUSTRIA MIT LAST-MINUTE-TOR JUBELN!

Acimovic lässt Austria mit Last-Minute-Tor jubeln!

Die Wiener Austria siegte am Samstag mit 2:1 über den SV Kapfenberg! Dank eines Kraftaktes in den letzten zehn Minuten verwandelten die Veilchen einen 0:1-Rückstand noch in einen umjubelten 2:1-Erfolg. Rubin Okotie und Milenko Acimovic trafen zur Freude des violetten Anhangs spät, aber doch und sorgen dafür, dass man vor dem Wiener Derby nur mehr vier Punkte hinter dem Stadtrivalen liegt.

 

Die erste Hälfte des Spiels gegen die Steirer verlief nicht gerade nach dem Geschmack der Veilchen: Kapfenberg wirkte über weite Strecken bissiger und aktiver als das Team von Karl Daxbacher. Es war vor allem Szabolcs Safar zu verdanken, dass die Austria nach 17 Minuten nicht mit 0:1 in Rückstand geriet. Hüttenbrenner versetzte die violette Hintermannschaft mit einem Haken aber fand in Safar seinen Meister.

 

Zwei Mal brannte es dann in der ersten Halbzeit noch vor dem Tor der Wiener Austria. Zuerst entschärfte Safar einen Siegl-Kracher aus gut 25 Metern (34.) und gleich im Anschluss vergab Hüttenbrenner nach einem Corner per Kopf knapp.

Wirklich gefährlich wurde es für Kapfenberg dagegen erst in der 40. Minute, als Milenko Acimovic aus etwa acht Metern freistehend leider nur über das Tor köpfte.  Absoluter Tiefpunkt vor der Pause: die rote Karte für Abwehrchef Jacek Bak, der Dominic Taboga im Strafraum von Kapfenberg mit dem Arm im Gesicht traf.

 

Auch nach Wiederanpfiff änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen. Kapfenberg versteckte sich nicht und erzielte in der 53. Minute sogar das 1:0: Hüttenbrenner versenkte den Ball nach einem Eckball mit dem Hinterkopf zur Führung der Steirer.

 

 

Die Veilchen wachten nach diesem Rückstand endlich auf und vergaben in Minute 62 die große Möglichkeit zum Ausgleich. Eldar Topic legte für Mario Bazina quer, der das Leder aus zwei Metern aber nur ins Außennetz setzte. Kapfenberg kam in der Folge immer stärker in Bedrängnis, auch, weil man gegen zehn Mann viel zu passiv agierte. Gleich im Anschluss fiel Eldar Topic bedrängt im Strafraum, Schiedsrichter Oliver Drachta sah aber kein Foul-Vergehen am Austria-Stürmer.


Mit der Einwechslung von „Momo“ Diabang zündete Trainer Karl Daxbacher schließlich die violette Schlussoffensive. Und der Joker stach sofort: Diabang setzte sich auf der rechten Seite durch, flankte hoch auf Rubin Okotie, der Eisl im Kapfenberg-Tor mit einem sehenswerten Kopfballtreffer bezwang (83.). 

Angetrieben vom enthusiastischen Publikum warfen die Veilchen noch einmal alles nach vorne und erzielten in der Nachspielzeit noch das umjubelte 2:1! Markus Suttner brachte eine Maßflanke von links perfekt in den Strafraum, wo schon Austria-Topscorer Milenko Acimovic wartete und im Fallen zum 2:1 einnetzte (siehe Bild Mitte). 

Es war ein wichtiger Arbeitssieg für die violette Moral, der hoffentlich auch für die kommenden Aufgaben in Wiener Neustadt und in Hütteldorf gehörigen Auftrieb gibt.

 

Aufstellung Austria Wien
Safar - Standfest, Bak, Schiemer, Suttner - Krammer (46., Dragovic), Blanchard, Acimovic, E. Sulimani (33., Topic / 78., Diabang) - Bazina, Okotie.


Aufstellung Kapfenberg
Eisl - Pitter, Taboga, Akoto, Stepanek, Siegl - Kozelsky (46., Zimmerman), Sencar, Hüttenbrenner, Felfernig (83., Wieger) - Pejic (60., Bernsteiner).

 

Tore
Okotie (83.), Acimovic (91.) bzw. Hüttenbrenner (53.)

 

Rote Karte
Bak (43.)

 

Gelbe Karten
Keine bzw. Kozelsky, Sencar, Hüttenbrenner

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 19 44
2. FC Red Bull Salzburg 19 42
3. SK Rapid Wien 19 31
4. FC Flyeralarm Admira 19 28
5. LASK 19 26
6. CASHPOINT SCR Altach 19 25
7. FK Austria Wien 19 23
8. SV Mattersburg 19 18
9. RZ Pellets WAC 19 16
10. SKN St. Pölten 19 7
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