13.12.2009, 17:49 Uhr

2:2 – AUSTRIA BLEIBT DER SCHRECKEN VON GRAZ

2:2 – Austria bleibt der Schrecken von Graz

Graz bleibt ein sehr guter Boden für den FK Austria Wien. Auch im achten Spiel in Folge blieben wir in der UPC-Arena ungeschlagen, holten in einer spannenden Partie bei bitterkalten Temperaturen unter null Grad und leichtem Schneefall ein 2:2-Unentschieden. Nach Traumtoren von Milenko Acimovic und Florian Klein.

 

Ein Grippevirus war mitverantwortlich dafür, dass Trainer Karl Daxbacher seine siegreiche Elf, die in Ried vergangenen Sonntag mit 2:0 gewonnen hatte, ändern musste. Statt den erkrankten Baumgartlinger und Krammer kamen Hattenberger und Vorisek zum Einsatz. Dazu rückte Bak nach überstandener Verkühlung wieder in die Innenverteidigung nach, blieb Suttner draußen, das äußerste linke Glied der Viererkette besetzte Ortlechner.

 

Und die Austria knüpfte zunächst dort an, wo sie im Innviertel aufgehört hatte. Zu Beginn diktierte Violett klar das Geschehen, hätte nach einer Schildenfeld-Attacke an Acimovic im Strafraum einen Elfmeter bekommen müssen (9.), Minuten später machte der Kapitän die Führung dennoch perfekt: Nach einem Pass von Junuzovic knallte er aus 25 Metern drauf und traf genau ins linke Kreuzeck. Einfach wunderbar!

 

Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Veilchen das Geschehen, kamen bis auf ein paar Weitschüsse aber zu keiner richtigen Torchance mehr. Nachdem Hlinka eine gute Kopfballmöglichkeit ausgelassen hatte (27.), und alles nur noch auf die Pause gewartet hatte, schlugen die Grazer eiskalt zu: Eine missglückte Hattenberger-Abwehr servierte Lavric für Hölzl, der vom Strafraum den Ball ins lange Eck zum Ausgleich schlenzte (42.).

 

Und unmittelbar später kam es noch dicker: Dragovic verlor ein Laufduell am Flügel gegen Beichler, dessen Querpass versenkte Jantscher (45.). Vom Himmel in die Hölle in wenigen Augenblicken.

 

Aber es ging auch wieder zurück. Mit einem Raketenstart: Eine Flanke von Diabang nahm Klein volley am Sechzehner und traf zum 2:2-Ausgleich – 44 Sekunden nach Wiederanpfiff! Wieder wunderbar!

 

Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde es ein richtiger Schlager, in dem es viele gute Szenen sowie einige Topchancen gab. Erst hämmerte Vorisek aus sehr guter Position direkt auf Gratzei (52.), danach hätte es fast das dritte Traumtor für uns gegeben, aber das Lattenkreuz verhinderte nach einer Klein-Bombe die Führung (65.).

 

Nachdem Safar bei einer missglückten Kopfballabwehr von Dragovic (70.) sowie einem von Beichler (82.) zweimal glänzend reagierte und Lavric nach einem schweren Abwehrfehler das leere Tor nicht traf (87.), schickte Referee Einwaller die Bundesliga mit dem letzten Pfiff 2009 um 17:49 Uhr in die Winterpause. 

 

Sturm Graz: Gratzei; Lamotte (72., Ehrenreich), Feldhofer, Schildenfeld, Kandelaki; Hölzl (87., Weinberger), Hlinka, Weber, Jantscher; Lavric, Beichler.

 

FK Austria Wien: Safar; Vorisek, Bak, Dragovic, Ortlechner; Klein, Junuzovic, Hattenberger, Acimovic; Diabang, Schumacher (67., Topic).

 

Gelb: Ehrenreich; Hattenberger, Bak.

 

Tore: Hölzl (42.), Jantscher (45.); Acimovic (15.), Klein (46.).

SR Einwaller; 9.784.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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