20.04.2009, 14:00 Uhr

13 ALS GLÜCKSZAHL FÜR DIE AMATEURE AM WEG INS ÖFB-CUPFINALE

13 als Glückszahl für die Amateure am Weg ins ÖFB-Cupfinale

Die Austria Amateure und der ÖFB-Cup sind in dieser Saison eine einzige Erfolgsgeschichte: Wattens, Weiz, Red Bull Salzburg und die Rapid Amateure stehen vor dem morgigen Showdown gegen die Admira schon auf der Abschussliste der Jungveilchen. Im Kampf um den Einzug ins ÖFB-Cupfinale wartet mit den Südstädtern am Dienstag im Horr-Stadion (19:00 Uhr) eine Hürde, die schwierig, aber doch machbar erscheint.


Amateure-Trainer Hans Dihanich strotzt trotz der Pechserie in der Liga vor dem Spiel des Jahres für die jungen Violetten vor Optimismus: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Wir wollen die Sensation schaffen und sind uns der großen Möglichkeit, Geschichte zu schreiben, voll bewusst.“


Keine Zurückhaltung also vor dieser vielleicht historischen Partie. Und das, obwohl die Amateure quasi mit dem letzten Aufgebot an den Start gehen werden. Christian Ramsebner und Alexander Schriebl müssen beide eine Gelbsperre absitzen. Mit Dario Tadic, der in Lustenau mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung ausgewechselt wurde, wuchs das „Amas“-Lazarett weiter.


Schon zuvor mussten mit Marin Leovac, Markus Böcskör, Christian Haselberger und Christoph Freitag gleich einige violette Leistungsträger vorzeitig für den Kracher w. o. geben. Allein bei Freitag besteht noch eine kleine Chance, vielleicht doch noch in letzter Sekunde fit zu werden.  Freitag, sowie die Kampfmannschafts-Leihgaben Florian Metz und Lukas Mössner schon mit eingerechnet, stehen Dihanich nur mehr 13 fitte Feldspieler zur Verfügung.


Trotzdem dominiert beim Amateure-Coach nicht Galgenhumor, sondern eine „jetzt erst recht“-Stimmung: „Die elf Spieler, die morgen bei uns auflaufen, werden sich zerreißen und alles daran setzen, in dieser Erfolgsgeschichte noch eins drauf zu setzen. Vielleicht ist die Dreizehn morgen unsere Glückszahl!“


Vor dem Gegner selbst hält sich der Respekt in Grenzen: „Die Admira hat eine gute Mannschaft, aber auch ihre Schwächen. Wir spielen in der selben Liga und waren in den bisherigen drei Saisonduellen zumeist das dominierende Team. Ich sehe keinen Grund, mit zu viel Ehrfurcht in diese Partie zu gehen.“


Tormann-Youngster Heinz Lindner, der aller Voraussicht nach wie schon bei der Cup-Sensation in Salzburg zwischen den Pfosten stehen wird, gibt die Devise für sich und seine Kollegen aus: „Für uns ist das eine einmalige Chance auf das Pokalfinale, die so schnell nicht mehr kommen wird.  Der Druck liegt bei der Admira, keiner erwartet von uns den Aufstieg. Wir brennen alle auf dieses Spiel und ich habe so ein Gefühl,  dass es nicht unser letztes Cup-Match in diesem Jahr gewesen sein wird.“


Es wartet also auf alle Fälle ein spannendes Partie, die für jene violetten Fans, die nicht ins Stadion kommen können, auch über unsere Homepage auf VIOLA-FM live mit verfolgt werden kann.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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