26.03.2009, 10:18 Uhr

1. FC KÖLN UND THOMAS PARITS – DAS HAT GEPASST!

1. FC Köln und Thomas Parits – das hat gepasst!

Es war eine sportliche Liebe auf den ersten Blick. Als Thomas Parits im Sommer 1970 von der Wiener Austria zum 1. FC Köln gewechselt ist, war es zugleich ein Eintauchen in einer andere Welt. Am Abend (Donnerstag) gibt es für den heutigen AG-Vorstand im Horr-Stadion beim REWE-Spiel (Anpfiff um 20 Uhr) ein Wiedersehen mit seiner alten Liebe, bei der er viel Neues gesehen, aber auch sehr Kurioses erlebt hat.

 

Kurios war, dass er, obwohl er nur eine Saison das Trikot der Geißböcke getragen hat, zweimal mit ihnen in diesem Spieljahr im Pokalfinale gestanden ist. Wie das gegangen ist? „Weil das eine Endspiel wegen der 70er-WM erst nachträglich im Herbst ausgespielt wurde“, erzählt er. Und neu war, dass er plötzlich unter lauter Profis trainiert hat. „Bei der Austria habe ich damals noch nebenbei bei Peugeot Jeschek gearbeitet. Das war in Wien normal, echte Profis gab es zu dieser Zeit kaum.“

 

In Köln war alles anders. Parits war einer von nur zwei Legionären, spielte in einer fantastsichen Mannschaft mit Stars wie Overath, Flohe oder Löhr, die auch alle im deutschen Nationalteam kickten, Trainer war Ex-Austria-Star Ernst Ocwirk. Ein Cupsieg blieb ihnen dennoch verwehrt. Im „Herbst-Endspiel“ verlor Köln gegen Kickers Offenbach 1:2, im Juni-Endspiel gegen Bayern München in der Verlängerung ebenfalls mit 1:2. Ein weiteres Highlight dieser Ära war das Erreichen des Halbfinales im Messestädte-Cup, dem Vorgänger des heutigen UEFA-Cup, wo er und seine Kölner aber an Juventus Turin gescheitert sind.

 

Die Zeit bei diesem Traditionsklub, der eines der Gründungsmitglieder Deutschen Bundesliga ist, war für Parits das Sprungbrett für eine steile Karriere. Von Köln wechselte er nach Frankfurt und später zum FC Granada. „Ich habe diesem Klub viel zu verdanken, das Jahr beim 1. FC Köln war ein super Einstieg für mich.“

 

So wie Thomas Parits und seine damaligen Mannschaftskollegen einen Ehrenplatz im Kölner Klubmuseum haben, so hat auch der Klub aus der Domstadt einen fixen Platz im Herz des AG-Vorstand. „Ich freue mich schon auf dieses Spiel, wir werden ein Fußballfest im Horr-Stadion erleben.“ 

 

Die Karten kosten einheitlich 10 € für Erwachsene, Kinder bezahlen nur 5 €.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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