22.09.2008, 00:00 Uhr

WIR FREUEN UNS SCHON AUF EIN VIOLETTES HORR AM SONNTAG! MIT EINER...

Wir freuen uns schon auf ein violettes Horr am Sonntag! Mit einer...

Wir freuen uns schon auf ein violettes Horr am Sonntag! Mit einer breiten Brust gehen wir in das 288. Wiener Derby. Vier Spiele, zehn Punkte - das kann sich sehen lassen. Und die Derby-Bilanz im Horr-Stadion spricht sowieso eine deutliche Sprache, hier ist der FK Austria Wien eine Macht. Dabei spielte es in den vergangenen 23 Jahren, seit denen das Wiener Derby bis auf kurze Unterbrechungen immer im „Horr“ ausgetragen wurde, nie eine besondere Rolle, wer im Vorfeld als großer Favorit gehandelt wurde – Violett war nahezu immer Trumpf. So wird es hoffentlich auch am Sonntag sein. Bereits 9.000 Tickets sind verkauft, das Stadion wird wie schon vor drei Wochen wieder fest in violetter Hand sein. Aber man sollte sich rasch die Karten in der Geschäftsstelle beim Stadion oder im GET VIOLETT-Fanshop sichern. Gerne erinnern wir uns an das allererste Duell mit unserem Erzrivalen  in unserem Heimstadion: Am 10. Mai 1985 gab es diesen Schlager erstmals in Favoriten und die Austria hatte gleich viel Grund zum Jubeln, denn Tibor Nyliasi sorgte mit seinem Goldtor für den 1:0-Heimsieg, der vor mehr als 10.000 Zuschauern sehr erfolgreich ablief. Bemerkenswert auch der 3. Juni 1989: Trotz 0:1-Rückstand steckten die Veilchen nie auf und kamen in der 73. Minute durch Andi Ogris zum Ausgleich, Hannes Pleva fixierte zehn Minuten später den 2:1-Sieg. Das Stadion kochte über! Zugleich war das der grandiose Auftakt zu einem 16jährigen Siegeszug, denn solange konnte Grün-Weiß in unserem Stadion nicht gewinnen. In diese Periode fiel auch der höchste der insgesamt zehn Horr-Siege. Am 9. Mai 2000 demolierten wir Rapid mit 3:0, die Treffer erzielten zweimal Christian Mayrleb und einmal Gernot Plassnegger. Zugleich wurde mit diesem Triplepack eine kleine Serie von vier siegreichen Partien eingeleitet. Unglaublich auch das 2:1 vom 12. August 2001. Christian Mayrleb erzielte wieder einen Doppelpack, wobei sein zweites Tor zugleich einen schmerzhaften Beigeschmack hatte, denn beim Schuss knickte „Moarlie“ um, zog sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zu, humpelte bereits mit Krücken zu den Interviews. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff wurde übrigens Coach Arie Haan von Frank Stronach abgesetzt, Hörmann/Pfeffer übernahmen das Kommando. Die meisten Tore fielen am 1. November 2000 beim 3:2-Erfolg. Mit einer dramatischen Torfolge – 0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2! Der personifizierte Derby-Schreck war abermals Mayrleb, der wieder zweimal zuschlug, davor scorte Marko Topic. Das unrühmlichste aller Horr-Duelle war mit Sicherheit jenes im Oktober 2005, das auch als Derby der Schande in die Geschichte eingegangen ist.  Das Match stand am Rande des Abbruchs, nachdem Rapid-Anhänger Keeper Joey Didulica mit Leuchtraketen beschossen haben. Das Ergebnis wurde dabei zur Nebensache – 0:2. Viel schönere Erinnerungen haben wir aber an die Partien danach, denn seit damals haben wir keines unserer fünf Heim-Derbys mehr verloren, diese Serie wollen wir am Sonntag ausbauen. Jetzt wollen wir den "Sechserpack"! Besonders das Duell am 11. November, also vor gerade drei Wochen, war ein emotionaler Leckerbissen. Nach drei Niederlagen in Serie haben wir uns mit dem 2:0-Sieg wieder zurück an der Spitze gemeldet, seit damals sind wir ungeschlagen. Die Treffer erzielten Thomas Krammer und Rubin Okotie - macht's nochmals, Jungs! 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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