23.08.2008, 00:00 Uhr

WENN LUKAS MÖSSNER SEINE HERBSTSAISON BEI DER WIENER AUSTRIA REVUE...

Wenn Lukas Mössner seine Herbstsaison bei der Wiener Austria Revue...

Wenn Lukas Mössner seine Herbstsaison bei der Wiener Austria Revue passieren lässt, dann zieht er vor allem aufgrund der letzten Wochen vor der Winterpause ein positives Resümee: „Als ich in Wien ankam, war ich sehr weit weg von der ersten Mannschaft und froh, dass ich bei den Amateuren die Möglichkeit bekam, meine Form halbwegs wieder zu finden.“ Nach vier Treffern in vier Partien in der ADEG-Ersten-Liga beorderte Austria-Trainer Karl Daxbacher den 24-Jährigen Ende November schließlich zurück zur Kampfmannschaft, wo er im letzten Spiel gegen Mattersburg immerhin noch für dreißig Minuten eingewechselt wurde und durchaus zu gefallen wusste. „Ich habe mich in den letzten Monaten wieder sehr nah an die Mannschaft herangearbeitet. Wenn ich meine Verfassung in der Sommervorbereitung und meine jetzige Form betrachte, dann ist das wie Tag und Nacht. Ich habe den Anschluss wieder gefunden und jetzt heißt es einfach nicht locker lassen.“ Seine vorrangigen Ziele für die anstehende Wintervorbereitung und das Frühjahr hat Mössner schon klar abgesteckt: „Auf Sicht will ich in die Startelf. Dafür ist es aber vorerst einmal notwendig meine Spielminuten am Feld kontinuierlich zu erhöhen, damit ich auch zeigen kann, wozu ich fähig bin. Deshalb muss ich mich bei jedem Training und in den Testspielen beweisen. Ich fühle mich gut und denke die nächsten Wochen werden diesbezüglich wirklich entscheidend für mich sein.“ Woran es derzeit noch fehlt, damit dem Torschützenkönig der Red-Zac-Liga 2006/07 (22 Tore in 27 Spielen für Schwanenstadt) auch in Violett der Knopf aufgeht. liegt für Mössner auf der Hand: „Ich muss so wie damals noch viel mehr den Abschluss suchen und meine Torgefährlichkeit wieder finden, die ich definitiv habe. So etwas verlernt man nicht, sondern das ist nur eine Frage des nötigen Selbstvertrauens. Zu arbeiten gilt es für Lukas darüber hinaus noch an seiner Dynamik: „Konkret geht es hier um eine Kombination von Konditions-, Kraft- und Koordinationsübungen, dich ich mit unserem Fitnesstrainer Martin Mayer absolviere, um mich auch in diesem Bereich wieder  meiner Bestform anzunähern.“ Aber nicht nur sportlich sieht sich Mössner derzeit auf der Überholspur, auch privat wird es in den nächsten Tagen spannend, steht doch am 20. Jänner der voraussichtliche Geburtstermin seines ersten Kindes an. „Meine Freundin Katja und ich freuen uns schon wahnsinnig und warten eigentlich nur mehr darauf, dass es endlich soweit ist. Hoffentlich klappt es noch, bevor wir am 26. Jänner ins Trainingslager nach Marbella aufbrechen, weil ich bei der Geburt doch gerne dabei wäre“, fiebert Mössner diesem freudigen Termin schon sehr entgegen.“ Doppelt Grund zur Freude also aufgrund der Entwicklungen der letzten Monate, die unserer Nummer elf sichtlich gut getan haben und die ihn in Blickrichtung Frühjahrsmeisterschaft sehr optimistisch stimmen: „Zu Hause ist natürlich derzeit verständlicher Weise alles eitle Wonne und am Platz weiß ich ohnedies was ich kann, was ich will und was ich machen muss, um meine Chance zu bekommen!“ Die erste Möglichkeit dazu hat Mössner vielleicht bereits am kommenden Samstag beim ersten Testspiel der Wintervorbereitung gegen Zwettl. Bezüglich des Austragungsortes gab es hier kurzfristig noch eine Änderung: Die Veilchen werden ihren ersten Test gegen den Ostligisten am Samstag nicht im Horr-Stadion, sondern am Wienerbergplatz (12:00 Uhr) bestreiten.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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