13.04.2008, 00:00 Uhr

SPÄTESTENS SEIT VERGANGENEM FREITAG KANN LUKAS MÖSSNER...

Spätestens seit vergangenem Freitag kann Lukas Mössner...

Spätestens seit vergangenem Freitag kann Lukas Mössner ordentlich durchschnaufen. Beim 2:1-Sieg der Austria Amateure gegen den FC Lustenau beendete der violette Angreifer mit dem Treffer zum 2:0 nach genau 398 Minuten endlich seine Torsperre. „Für mein Selbstvertrauen war dieses Erfolgserlebnis enorm wichtig. Ich bin sicher noch nicht in Topform, aber jetzt geht es bergauf." Zuletzt traf der ehemalige U21-Teamstürmer am 29. März 2007 für seinen Ex-Klub Austria Kärnten in der 90. Minute als Jolly-Joker zum 2:1-Lastminute-Sieg der Klagenfurter gegen den LASK und trug damit vier Runden vor Ende der Meisterschaft entscheidend zu deren Klassenerhalt bei. Genau diese Rolle als Wechselspieler – Lukas Mössner brachte es in der vergangenen Saison trotz 27 Ligaspielen nur auf fünf Einsätze über 90 Minuten - war für den Angreifer ein Hauptgrund für den Wechsel zu Austria. „Am wichtigsten ist in meinem Alter so viel Spielzeit wie möglich zu bekommen. Mit der Option der Amateure bietet mir die Austria diesbezüglich das perfekte Umfeld.“ Dass es mit der Kampfmannschaft im ersten Anlauf nicht ganz geklappt hat, sieht er mehr als Ansporn denn als Niederlage: „Es kann nicht immer alles glatt laufen. Derzeit bin ich sehr froh, bei den Amateuren immer zum Zug zu kommen. Ich muss meine Form wieder finden und wie mein Tor beweist, bin ich auf einem guten Weg. Der Schritt in die Adeg-Erste-Liga war für mich also das Gegenteil einer Degradierung. Ich bin über diese Riesenchance sogar sehr dankbar. Gerade dadurch kann ich mich mit guten Leistungen und Toren am leichtesten bei Kampfmannschafts-Trainer Karl Daxbacher empfehlen.“ Der violette Chef-Coach hat ihm schon kurz nach seiner Verpflichtung Mut zugesprochen, wie sich Mössner erinnert: „Der jetzt eingeschlagene Weg war von uns so abgesprochen. Sicher hätte ich ohne meine kleine Verletzung in der Vorbereitung vom Beginn weg oben Fuß fassen können, aber das war nicht der Fall und ich kann mittlerweile gut damit leben. Ich blicke nach vorne und arbeite hart, um wieder zu meiner alten Stärke zu finden.“