15.02.2008, 00:00 Uhr

SPÄTESTENS MIT DEN BEIDEN TOREN BEIM WICHTIGEN 2:0-SIEG GEGEN DIE SV...

Spätestens mit den beiden Toren beim wichtigen 2:0-Sieg gegen die SV...

Spätestens mit den beiden Toren beim wichtigen 2:0-Sieg gegen die SV Ried am vergangenen Wochenende strafte Austria-Stürmer David Lafata seine letzten Kritiker lügen: „Ich bin wieder voll da und habe in dieser Saison noch einiges vor“, strotzt der Tschechen-Bomber vor wieder gewonnenem Selbstvertrauen. Angekündigt hatte sich der Formanstieg des 26-Jährigen, der vor etwas mehr als einem Jahr von Jablonec zur Wiener Austria wechselte, schon länger: Zwei Tore in den beiden Spielen vor der Winterpause (gegen Sturm Graz und Mattersburg) waren für den violetten Topscorer in der Vorbereitung gute Indizien dafür, dass er nach einem Muskelfaserriss im Rücken und einer langwierigen Viruserkrankung endlich wieder Fuß fassen konnte. Wie schon vergangenes Frühjahr, als der quirlige Angreifer mit dem so wichtigen Ausgleich beim 2:1-Sieg im Cupfinale gegen Mattersburg den Weg der Veilchen in den Europacup ebnete, nähert er sich langsam seiner Bestform: „Der Herbst war angesichts meiner körperlichen Probleme keine leichte Zeit, aber das ist jetzt alles vergessen!“ Seine beiden Tore gegen Ried waren für den Instinktkicker ein echter Befreiungsschlag: „Ich habe zuletzt wenig gespielt und da ist es gerade als Stürmer schwer, sich hervorzutun. Gerade wir werden zu allererst an Toren gemessen...“ Dass ihn Neo-Coach Didi Constantini gegen die Innviertler im rechten Mittelfeld auflaufen ließ, ist für Lafata zweitrangig: „Ich muss Einsätze sammeln und wie man gesehen hat, kann ich auch auf dieser Position treffen“ An seiner Vorliebe für das Angriffszentrum ändert das aber nichts: „An vorderster Front bin ich sicher noch gefährlicher, aber ich spiele dort, wo mich Trainer und Team brauchen.“ Und Constantini war von der Leistung seines Schützlings auf der Außenbahn mehr als angetan: „Ich wusste schon vorher, dass David ein Klassespieler ist, der sich auch in einer ungewohnten Rolle gut zu Recht finden kann.“ Die Vorzüge seine Offensivturbos liegen für den neuen Austria-Trainer auf der Hand: „Er ist ungemein schnell, technisch stark und sowohl mit dem Fuß als auch dem Kopf brandgefährlich!“ Dass der Trainerwechsel vergangene Woche sich nicht nur auf ihn, sondern auch auf die gesamte Mannschaft ausgewirkt hat, steht für Lafata fest: „Ich hatte keine Probleme mit Georg Zellhofer, aber dieser neue Impuls hat uns alle noch einmal richtig aufgeweckt.“ Den Ernst der Lage hatte Lafata aber schon davor erkannt: „Eine Austria muss den Anspruch haben, international dabei zu sein. Wir haben es trotz der mäßigen Leistungen zuletzt noch selbst in der Hand. Wenn wir alle Spiele gewinnen sind wir dabei. Ich bin topmotiviert und will mit einigen Toren meinen Beitrag dazu leisten.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 8 18
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. FK Austria Wien 8 14
4. LASK 8 12
5. FC Flyeralarm Admira 8 12
6. CASHPOINT SCR Altach 8 11
7. RZ Pellets WAC 8 11
8. SK Rapid Wien 8 10
9. SV Mattersburg 8 5
10. SKN St. Pölten 8 1
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