20.04.2008, 00:00 Uhr

SPÄTESTENS MIT DEM 3:1-ERFOLG DER WIENER AUSTRIA GEGEN DEN SV RIED AM...

Spätestens mit dem 3:1-Erfolg der Wiener Austria gegen den SV Ried am...

Spätestens mit dem 3:1-Erfolg der Wiener Austria gegen den SV Ried am vergangenen Wochenende überzeugte Matthias Hattenberger die letzten Kritiker davon, dass er für die Wiener Austria noch ein ganz wichtiger Mann werden dürfte. Den Ausgleich zum 1:1 erzielte der Tiroler mit seinem 10. Bundesligatreffer selbst, danach leitete er das 2:1 mit einer Maßflanke ein und ganz abgesehen davon glänzte er in seiner Rolle als defensiver Abräumer vor der Viererkette. Genau darin sieht Hattenberger auch einen der Hauptgründe für seine deutlich sichtbare Leistungssteigerung in den vergangenen zwei Wochen: „Wir haben seit dem Auswärtsspiel beim LASK unser System umgestellt, was mir sehr entgegen gekommen ist. Auch in Tirol habe ich drei Jahre als Sechser alleine vor der Abwehr agiert und mich auf dieser Position sehr wohl gefühlt. Ich muss mich in diesem Fall auf niemanden verlassen und trage allein die Verantwortung, in heiklen Situationen den richtigen Spieler des Gegners entscheidend zu stören.“ Unabhängig von diesen Umstellungen sieht Hattenberger aber auch einen ganz banalen Grund für seine Anlaufphase: „Wenn man neu zu einem Klub kommt, will jeder Spieler gleich alles zerreißen und das Vertrauen, das der Klub in einen gesteckt hat, so schnell wie möglich zu rechtfertigen. Genau deswegen war ich vielleicht eine Spur zu verkrampft und ungeduldig, aber mittlerweile ist das alles kein Thema mehr. Die Übergabe mit der Abwehr funktioniert immer besser und auch wenn spielerisch noch nicht alles passt, sehe ich mich und uns als ganzes Team schon einen ganzen Schritt weiter als noch vor zwei Wochen.“ Persönlich hat sich der Kufsteiner in der Bundeshauptstadt bereits sehr gut eingelebt: „Wien ist wirklich eine wunderschöne Stadt. Egal ob am Naschmarkt, bei den Festwochen am Rathausplatz oder in der Innenstadt, überall gibt es tolle Fleckchen, wo man wunderbar ausspannen kann. Ich fühle mich mittlerweile pudelwohl hier und vielleicht trägt diese Tatsache ebenfalls dazu bei, dass ich mich jetzt mit voller Kraft dem Fußball widmen kann."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 20 44
2. FC Red Bull Salzburg 20 43
3. SK Rapid Wien 20 34
4. FC Flyeralarm Admira 20 31
5. LASK 20 27
6. FK Austria Wien 20 26
7. CASHPOINT SCR Altach 20 25
8. SV Mattersburg 20 21
9. RZ Pellets WAC 20 16
10. SKN St. Pölten 20 7
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