29.08.2008, 00:00 Uhr

SO GNADENLOS KANN FUßBALL SEIN. MATTHIAS HATTENBERGER, DER NACH...

So gnadenlos kann Fußball sein. Matthias Hattenberger, der nach...

So gnadenlos kann Fußball sein. Matthias Hattenberger, der nach einer Schulterverletzung und einer Operation seit Anfang Oktober verletzt war, zog sich bei seinem ersten Training nach der Winterpause wieder eine schwere Schulterverletzung zu. Diesmal aber rechts und nicht wie am 10. Oktober beim Spiel gegen Dortmund auf der linken Seite. Eine erste Untersuchung in der Döblinger Privatklinik bei Dr. Alexander Kmen ergab, dass er sich bei der Luxation das Kapselband gerissen hat, eine Spezialuntersuchung am Freitag wird weitere Aufschlüsse geben. Passiert ist es bereits nach wenigen Minuten. Bei einem Zweikampf, bei dem er unglücklich auf die Schulter stürzte. Dabei renkte sich der Tiroler das Gelenk aus. Trainer Karl Daxbacher: "Ein harter Schlag. Wir werden ihn nun moralisch aufrichten müssen, denn binnen so kurzer Zeit zwei so schwere Verletzungen gehen an die Substanz."  Hattenberger hatte sich so viel für das Frühjahr vorgenommen, arbeitete wie besessen an seinem Comeback. Eigentlich konnte er schon alles mitmachen, spätestens beim Trainingslager in Marbella (ab 26. Jänner) wollte er wieder zu hundert Prozent auch in alle Zweikämpfe gehen. Und dann das! Der sympathische Kufsteiner tat selbst seinen Teamkollegen leid, keiner konnte das Unglück fassen. Wortlos schlich er in die Kabine, huschte unter die Dusche und fuhr mit versteinerter Miene mit Teambetreuer Markus Schaffer zu Dr. Kmen. Ein Rückschlag, den die Kämpfernatur aber so schnell wie möglich wegstecken möchte, um sich in Windeseile wieder an die Mannschaft heranarbeiten zu können. Fakt ist, dass wieder eine Operation im Raum steht und der 30jährige abermals drei Monate Rehab-Programm vor sich hat. Wenn operiert werden muss. "Hatti" will sich bis nächste Woche selber festlegen, ob er unters Messer will oder es ohne OP probiert.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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