18.05.2008, 00:00 Uhr

SEIT GUT DREI WOCHEN IST ALEXANDER SCHRIEBL MITTLERWEILE BEI DEN AUSTRIA...

Seit gut drei Wochen ist Alexander Schriebl mittlerweile bei den Austria...

Seit gut drei Wochen ist Alexander Schriebl mittlerweile bei den Austria Amateuren und mittlerweile fühlt sich der Neuzugang, der bereits in Wien Quartier bezogen hat, bei den Violetten schon pudelwohl. „Es hat vom ersten Tag an alles gepasst. Vom Umfeld her habe ich noch nie einen professionelleren Erstligisten gesehen und deshalb macht es bei den Amateuren bisher auch doppelt Spaß, sich voll ins Zeug zu werfen.“ Und genau das hat der 29-Jährige, der bis zum Sommer in Schwanenstadt aufgeigte, laut Trainer Thomas Janeschitz bisher vorbildlich gemacht: „Alex gibt in jedem Training ordentlich Gas und auch in den Testspielen konnte er voll überzeugen.“ Die von Janeschitz zugedachte Rolle im zentralen offensiven Mittelfeld sieht der Salzburger als seine Idealposition: „Ich übernehme gerne Verantwortung und genau deshalb fühle ich mich auf dieser Position derart wohl.“ Schon seit Jahren gilt Schriebl in der Red-Zac-Liga und auch schon zuvor bei seinen Stammverein Austria Salzburg, wo er es immerhin auf 83 Bundesligaspiele (12 Tore) brachte, als einer der kampfstärksten Spieler der Liga, weshalb ihm Janeschitz schon den Spitznamen „Arbeitsbiene“ verpasste. Seine große Stärke sieht der 29-Jährige unter anderem in seiner Robustheit die er sich auch nicht scheut einzusetzen. Dennoch verpasste er in der abgelaufenen Saison in 33 Runden gerade einmal ein Spiel aufgrund einer Sperre und war mit 32 Partien sogar der meisteingesetzte Schwanenstädter in der Spielzeit 2007/08. Dass er aber nicht nur rackern kann, sondern auch vor dem Tor brandgefährlich ist, zeigt die Statistik. In den letzten drei Saisonen brachte es der beidbeinige Offensivturbo auf beachtliche 16 Treffer, was ihn zu einem der torgefährlichsten Mittelfeldakteure der ganzen Liga machte. Nach den ersten Trainingseindrücken von seinen Kollegen ist Schriebl guter Dinge diese Quote zu halten oder sogar noch zu verbessern: „Vom Potential steckt in den Amateuren eine Meistermannschaft. Ich behaupte sogar, von der Spielerqualität würde das Team locker mit Altach oder Ried in der Bundesliga mithalten.“ Entscheidend wird, so Schriebl allerdings sein, diese Fähigkeiten auch konstant abzurufen und dazu will der Routinier auch seinen Teil beitragen: „Ich versuche den Youngsters den Fußball vorzuleben und in schwierigen Situationen zu helfen, wobei ohnedies so gut wie alle mit Rieseneifer bei der Sache sind.“ Vom Teamgeist bei den Jungveilchen war Schriebl fast überrascht: „Wenn man bedenkt, dass die halbe Mannschaft ausgewechselt wurde und sich viele Spieler untereinander noch gar nicht kannten, sind die Fortschritte sensationell. Der Schmäh rennt, auch mit dem Trainerstab rund um Trainer Thomas Janeschitz.“ Genau dazu trägt, so Schriebl, besonders auch Co-Trainer Robert Sara bei: „Es ist eine echte Freude mit ihm und gerade für die Jungen, mit denen er sehr viel bespricht, ist er eine enorme Bereicherung. Durch den Fußball ist er mental extrem jung und frisch. Er will einfach helfen und geht in dieser Rolle wirklich auf.“ So wie hoffentlich mit Saisonstart auch der neue Antreiber im Amateure-Mittelfeld, der die Ziele für sich schon klar definiert hat: „Wir wollen und werden im Spitzenfeld mitmischen!“  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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