24.10.2008, 00:00 Uhr

NACH ZEHN JAHREN BEI STURM GRAZ WECHSELTE THOMAS KRAMMER DIESEN SOMMER ZUR...

Nach zehn Jahren bei Sturm Graz wechselte Thomas Krammer diesen Sommer zur...

Nach zehn Jahren bei Sturm Graz wechselte Thomas Krammer diesen Sommer zur Wiener Austria. Am kommenden Sonntag (15:30 Uhr) trifft er nun erstmals im Horr-Stadion auf viele seiner ehemaligen Kollegen. Große Emotionen löst dieses Duell beim Steirer, mittlerweile aber nicht mehr aus: „Sicher verbindet mich mit Mario Kienzl, Christian Gratzei und einigen anderen auch weiterhin eine Freundschaft, aber für die 90 Minuten am kommenden Wochenende sind wir einfach Gegner am Platz.“ Dass die Veilchen ihre imposante Heimserie in dieser Saison (8 Siege, 2 Remis inklusive UEFA-Cup) auch gegen Sturm Graz weiter ausbauen können, ist Krammer überzeugt: „Schon im ersten Spiel gegen Sturm Graz haben wir eine gute Figur gemacht. Der Schlüssel wird sein, defensiv gut zu stehen, im Mittelfeld die Zweikämpfe zu gewinnen und schnelle Pässe nach vorne zu spielen. Gelingt uns das, dann wird auch Sturm Probleme bekommen. Die Teams, die es bisher geschafft haben, ihr gewohntes Kurzpassspiel durch enge Räume zu unterbinden und damit automatisch ihre Schlüsselspieler Mario Haas, Daniel Beichler und Samir Muratovic aus dem Spiel zu nehmen, wurden für diese Taktik belohnt. Sturm schießt nur dann viele Tore, wenn man es zulässt, die hohen Siege gegen Mattersburg und Altach waren Paradebeispiele dafür, dass man diese Mannschaft nicht in Fahrt kommen lassen darf.“ Gelingt das, ist Krammer für den Kracher optimistisch: „Wir haben die Qualität dafür in der Mannschaft. Spätestens mit dem 5:1-Erfolg während der Woche im Cup, haben wir die unnötige Niederlage in Ried abgehakt und mit einem Sieg würden wir angesichts der schweren nächsten Spiele gegen Salzburg und Rapid einen ganz wichtigen Etappenerfolg feiern.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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