03.08.2008, 00:00 Uhr

NACH DER LÄNDERSPIELPAUSE UND DEM CUP-WOCHENENDE HAT DIE WIENER...

Nach der Länderspielpause und dem Cup-Wochenende hat die Wiener...

Nach der Länderspielpause und dem Cup-Wochenende hat die Wiener Austria trotz kühler Temperaturen eine heiße Woche vor sich. Am Donnerstag steht im Kampf um den Einzug in die UEFA-Cup-Gruppenphase das Duell mit Lech Posen (19:30 Uhr) am Programm, ehe am kommenden Wochenende das Auswärtsspiel im Altach wartet. Flügelflitzer Emin Sulimani fiebert besonders dem Europcup-Kracher gegen Polens Team der Stunde entgegen. „Im Moment scheint Posen einen echten Lauf  zu haben, aber ich bin trotzdem guter Dinge, dass wir auch diese Hürde nehmen werden. Jeder Serie geht einmal zu Ende und gerade daheim brauchen wir uns vor keinem Gegner fürchten. Trainer Karl Daxbacher hat sie genau beobachtet und wird uns sicher einige wertvolle Erkenntnisse liefern können.“ Nach dem souveränen 3:0-Pokal-Sieg bei den Admira Amateuren wartet nun im Achtelfinale des Stiegl-Cups der FC Lustenau. Für Sulimani ist das Team aus dem Ländle aufgrund der weiten Anreise zwar nicht der Idealgegner, aber vor allem sportlich gesehen hätte es auch schlimmer kommen können: „Immerhin haben wir in dieser Phase noch keinen Bundesligisten gezogen, also darf man nicht unzufrieden sein. Mein Bruder Benjamin spielt ja beim Lokalrivalen Austria Lustenau und wird uns in Vorarlberg sicher fest die Daumen drücken.“ Die bisherige Saison der Veilchen kann sich, so der Oberösterreicher, jedenfalls sehen lassen: „Was die mannschaftliche Leistung und die Resultate angeht, können wir, vom Ausrutscher im Derby einmal abgesehen, recht zufrieden sein. In der Meisterschaft sind wir vorne dabei und im UEFA-Cup haben wir gegen Posen die große Chance einmal mehr in die UEFA-Cup-Gruppenphase einzuziehen.“ Was seine persönlichen Leistungen angeht, zieht der 22-Jährige, der bisher in allen acht Meisterschaftspartien zum Zug kam, dagegen eine gemischte Bilanz: „Ich versuche vor allem, mich beim Zweikampfverhalten weiter zu verbessern und großteils gelingt das schon gut. Insgesamt bin ich aber trotzdem noch nicht in Hochform. Ich weiß, dass bei mir noch viel mehr möglich ist, aber es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis ich dieses Potential endlich auch wieder voll abrufen kann.“ In der U21-Nationalmannschaft hat das für Sulimani zuletzt gegen Island in Ansätzen schon besser funktioniert:  „Meine Leistung war in Ordnung, aber diese Spiel war erst ein Vorgeschmack auf das, was jetzt kommt. Wir haben in den zwei Spielen gegen Finnland die historische Chance, uns erstmals in der Geschichte des ÖFB für eine U21-EURO zu qualifizieren und wir werden alles daran setzen, dass dieses Vorhaben auch gelingt.“ Einziger Wehrmuttropfen für unseren Nachwuchsteamspieler: „Ich und einige andere U21-Teamspieler der Austria verpassen dadurch die Eröffnung der neuen OST-Tribüne mit dem Freundschaftsspiel gegen Dortmund, weil wir genau am 10. Oktober unser Heimspiel gegen Finnland bestreiten werden. Aber alles kann man eben nicht haben.“ Somit wird Sulimani erst gegen den LASK eine Woche später, am 18. Oktober, erstmals in den Genuss unseres neuen Schmuckstückes kommen, was aber für den Ex-Rieder und gebürtigen Welser aber ein ähnliches Highlight werden wird.  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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