03.09.2008, 00:00 Uhr

NACH DEN JAHREN 1959 BIS 1990/1991 FOLGT HEUTE DER DRITTE UND LETZTE TEIL...

Nach den Jahren 1959 bis 1990/1991 folgt heute der dritte und letzte Teil...

Nach den Jahren 1959 bis 1990/1991 folgt heute der dritte und letzte Teil der Serie "Wiener Stadthalle - Hallenfußball mit Tradition". 1991/1992 – Peter Stöger wieder „Hallenkönig“, die Halle als Imagepflege Wieder bester Spieler, wieder Turniersieger – „Hallenkönig“ Peter Stöger ist zufrieden und stellt fest: „Damit haben wir wieder sehr viel Image gutgemacht!“ Im Finale besiegt Austria das Sensationsteam und Stadthallenneuling FavAC klar mit 4:0 (2:0). Man kehrt wieder zum Modus mit zwei Gruppen und anschließenden Kreuzspielen zurück. 1992/1993 – FavAC eine der größten Turniersensationen der Stadthallengeschichte Neuauflage des Finales 1991/1992. Diesmal siegt der FavAC mit Trainer Alfred Riedl und liefert eine der größten Turniersensationen der Stadthallengeschichte. Nach einem 2:2 (1:2) gewinnt „David“ FavAC im Penaltyschießen 5:4 gegen „Goliath“ Austria. Jerabek verwandelt den entscheidenden Penalty. Am zweiten Spieltag steht die Partie Rapid (Starek) gegen Mödling (Krankl) kurz vor dem Abbruch. Krankl weigert sich nach Seitenwechsel die Betreuerbank zu wechseln. Turnierleiter Argauer und Schiedsrichter Kaupe intervenieren – Starek gibt nach, das Spiel endet 4:4 (3:2). 1993/1994 – Austrias Revanche, Jurcevic wieder zu spät Austria gewinnt das Turnier – im Finale unterliegt der Sportclub mit 2:6 (0:3) – und revanchiert sich beim FavAC in der Gruppenphase mit einem 6:0 (3:0) für die Finalniederlage 1993. Nikola Jurcevic (Salzburg) schafft es wieder nicht rechtzeitig zum Stadthallenturnier. Im Vorjahr mit einem defekten Bus an der kroatisch-slowenischen Grenze stecken geblieben, wird ihm diesmal der Wintereinbruch zum Verhängnis; ein „Dreher“ auf der schneeglatten Fahrbahn.  1994/1995 – Vienna überrascht, Rapid gewinnt Das „K & K Super Duo“ Konsel („Tormann des Turniers“) und Kühbauer („Dribblanski des Turniers“) führen Rapid zum Turniersieg. Die Vienna, gegen die man in der Vorrunde noch 5:6 (3:1) verliert, wird im Finale 6:1 (2:0) deklassiert. Trainer Ernst Dokupil hat den ersten Titel in der Tasche – es folgen der Cupsieg 1995 sowie der Meistertitel und der Einzug ins Europacupfinale 1996. 1995/1996 – Derby-Finale Eine elektrisierende Finalpaarung: Rapid gegen Austria. In einem torarmen Spiel schießt Manfred Schmid 68 Sekunden vor dem Ende das entscheidende 1:0 für Austria. Bester Stürmer des Turniers? Peter Pacult, damals für Austria auf Torjagd, erzielt acht Treffer. 1996/1997 – Kühbauer feiert Comeback Rapid überrascht seine Fans und Gegner mit dem Einsatz von Didi Kühbauer, wegen Achillessehnenbeschwerden sollte er – wie im vorangegangenen Turnier – pausieren. Rapid holt sich mit einem 7:3 (2:1) gegen Sturm Graz den Titel, Kühbauer wird zum „Dribblanski des Turniers“ ernannt. Als Belohnung geht es für die Spieler zum Relaxen nach Kitzbühel. 1997/1998 – Ungarn zu Gast, Titel bleibt in Wien Die ungarischen Vereine Ferencvaros, mit Trainer und Hallenlegende Tibor Nyilasi, und Ujpest zu Gast in Wien. Den Ton geben aber die Österreicher an. Rapid verteidigt seinen Titel im Finale gegen die Admira mit 5:0 (2:0). Austria belegt Platz drei. Ujpest wird Achter und Letzter, Ferencvaros Fünfter.  1998 – LASK holt seinen bisher einzigen Titel Die Oberösterreicher vom LASK als Hallenspezialisten. In der Gruppe nur Platz zwei wird im Semifinale (4:0 gegen Rapid) und Endspiel (Sieg im Penaltyschießen gegen Austria) aufgegeigt. Der bisher einzige Hallentitel des LASK in Wien – die nächste Chance: Wiener Stadthallenturnier 2009. LASK-Trainer Otto „Maximale“ Baric wird von Schiedsrichter Benkö auf die Tribüne verbannt; dort hält es ihn nicht lange, schleicht sich an, bis er wieder an der Bande steht – Geldstrafe: 10.000 Schilling. 1999 – Vienna zum letzten Mal im Finale Das Turnier dauert – wie auch im Jahr 2009 – zwei Tage. Die Zuschauer sehen die Vienna zum vorerst letzten Mal (gelingt 2009 ein Comeback?) im Finale, dort verlieren die Döblinger mit 1:2 (0:1) gegen Rekordsieger FK Austria Wien. 2000/2001 – Kroaten eine Macht, Tormann Ladislav Maier als Derby-Torschütze Im April 2000 erfolgt ein Wechsel in der Projektleitung – „Heinz Palme Management“ übernimmt die organisatorische Führung; die Zielsetzung lautet stets: „Alte Tradition und neue Ideen“! Das brasilianische „betandwin-Team" (mit Trainer Hermann Stessl) und die Kroatien-Auswahl sind als Gastteams dabei. Die kroatischen Ballzauberer siegen in Wien. Rapid-Torhüter Ladislav Maier wird in der Gruppenphase im Derby gegen die Austria zum gefeierten Held, erzielt mit der Schlusssirene das 2:2 (0:1).  2002 – Kronen Zeitung Medienpartner, Auswahl der Ersten Liga siegt mit WM-Ball Die Kronen Zeitung wird Print-Medienpartner des Wiener Stadthallenturniers. Der Dezember-Hallenfußball hat ausgedient – der Bewerb wandert zur Gänze ins neue Jahr. Das Spielfeld in der Wiener Stadthalle wird um zehn Meter verkürzt – es fallen noch mehr Tore. Turniersieger wird das „Billa-Team“, eine Auswahl der Ersten Liga. Der WM-Ball 2002 „Fevernova“ feiert beim Wiener Stadthallenturnier seine Weltpremiere. Rapid lüftet in der Halle eine Transfersensation und präsentiert seinen Fans Heimkehrer Andreas Herzog. Der sieht seine zukünftigen Mannschaftskollegen unter Trainer Lothar Matthäus im Spiel um Platz drei gegen Austria 3:4 (3:0) verlieren. 2003 – Sportklub überrascht beim „Fußball-Ballett auf dem Hallenparkett“ „Fußball-Ballett auf dem Hallenparkett“ – erstmals gibt es einen Turnier-Slogan. Einführung eines Bonus-Systems – die Klubs werden für den Einsatz von Nationalspielern und Kaderspielern und für verstärkte PR-Maßnahmen belohnt. Erstligist Wiener Sportklub überrascht alle und gibt sich erst im Finale – dort allerdings deutlich – gegen Austria mit 1:5 (0:2) geschlagen. „Trostpflaster“-Prämie: 30.000 Euro. 2004 – erstes Neujahrsderby, Finalentscheidung mit vier Spielern und einem „Golden Goal“ Infotainment mit professioneller Moderation und das Einbeziehen des Publikums bilden die neuen Unterhaltungselemente. Kein Kater beim „Neujahrsfußball“ in Wien – am 1. Jänner kommen 7.000 Fans zum ersten Neujahrsderby (1:0 für Austria) der Geschichte in die Stadthalle. Im Finale treffen die Erzrivalen wieder aufeinander, nach der regulären Spielzeit endet die Partie unentschieden. Ein neues Spannungselement findet Anwendung: Jede Minute muss jeweils ein Spieler jeder Mannschaft das Parkett verlassen, wer das erste Tor schießt gewinnt. Die „Schlusspaarung“ lautet Ivanschitz/Payer (Rapid) gegen Vastic/Safar (Austria) – Ivanschitz trifft zum 6:5 Turniersieg. 2005 – „In memorian Pepi Argauer“ Das Turnier 2005 steht im Zeichen des Hallenfußball-Erfinders. „In memorian Pepi Argauer“ ist daher ein Motto mit schönen Erinnerungen. Nicht weniger als sieben Klubs der obersten Spielklasse sind beim Turnier in Wien vertreten. In einem Regional-Cup stehen sich die Wiener Traditionsklubs Vienna und Sportklub sowie St. Pölten gegenüber. TV-Premiere: ATV und Premiere berichten erstmals umfassend vom Wiener Stadthallenturnier, sogar das Finale des U-13-Turniers ist live im TV-Programm. Austria verabschiedet sich als Letzter ihrer Gruppe frühzeitig aus dem Turnier. Am Ende gewinnt Mattersburg als Außenseiter das Finale mit 4:3 (1:1) gegen Rapid. 2006 – kein Stadthallenturnier 2007 – Traditionsmodus und Sieger wie 1959 „Hallenturnier ´07“ – nach einem Jahr Pause kommt es zum Comeback des traditionellen Wiener Stadthallenturniers. Traditionsturnier mit Traditionsmodus: Wie bereits beim 1. Wiener Stadthallenturnier 1959 spielen alle Mannschaften in einer Gruppe um den Turniersieg. Rückkehr zu einem Turnier mit starkem Wienbezug – der LASK komplettiert das Teilnehmerfeld mit Rapid, Austria, Vienna und Sportklub. Wie beim 1. Turnier gewinnt Austria – diesmal bereits zum 19. Mal. Zwei Spieler drücken dem Turnier ihren Stempel auf – beim LASK geigt Ivica „Oldboy“ Vastic, bei Austria Markus „Magic“ Aigner. Der Foyerbereich in der Stadthalle wird zur „Fanmeile im Winter“. 2008 – kein Stadthallenturnier Die Vorbereitungen auf die EURO 2008 im eigenen Land haben bei den Klubs Vorrang – das Stadthallenturnier pausiert für ein Jahr. 2009 – „Dribblanski: Hallenfußball mit Tradition“ Wiederaufleben der Hallentradition nach der Europameisterschaftspause 2008. Erstmals veranstalten Austria und Rapid gemeinsam das Wiener Stadthallenturnier. Die Projektleitung und -koordination übernimmt das hallenerprobte Team von „Heinz Palme Management“. Entsprechend der Tradition des Turniers gehen 2009 fünf Traditionsvereine an den Start: FK Austria Wien (gegründet 1911), SK Rapid Wien (gegründet 1899), LASK Linz (gegründet 1908), Fernwärme First Vienna FC (gegründet 1894) und Wiener Sportklub (gegründet durch Mitglieder der Fußballsektion des Wiener Sport-Club und als eigenständiger Verein geführt, der im Jahr 2002 den Spielbetrieb des Wiener Sport-Club, gegründet 1833, übernommen hat). SC Magna Wiener Neustadt komplettiert das Teilnehmerfeld (Wiener Neustadt stellte bereits 1974/1975 und 1975/1976 mit Radio Winkler Wiener Neustadt Mannschaften beim Wiener Stadthallenturnier). Links Wiener Stadthallenturnier Spielplan und Vorverkaufsinformationen: www.stadthalle.at/section/events/id/3414 Turnierlogo "Dribblanski" und honorarfreie Fotos "Präsentation des Comebackturniers am 5.11.2008": hallenturnier.onlinearchiv.at Das Wiener Stadthallenturnier 2007 auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=_sFtJkTcY40 Facebook-Gruppe "Wiener Stadthallenturnier 2009": www.facebook.com/groups/edit.php?gid=37751235677&members=1#/group.php?gid=37751235677&ref=mf  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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