29.06.2008, 00:00 Uhr

NACH DEM SENSATIONELLEN 5:0-KANTERSIEG DER WIENER AUSTRIA GEGEN DEN LASK...

Nach dem sensationellen 5:0-Kantersieg der Wiener Austria gegen den LASK...

Nach dem sensationellen 5:0-Kantersieg der Wiener Austria gegen den LASK spricht Austrias AG-Vorstand Thomas Parits mit www.fk-austria.at über die neue, alte violette Spielkultur, freut sich über das Erfolgsmodell der Austria Amateure und eine weitere Talentprobe von Markus Suttner und erklärt, welche entscheidende Rolle die neue Ost-Tribüne in den spannenden nächsten Wochen spielen könnte. Was freut Sie am meisten, wenn Sie das Fußballfest gegen den LASK mit dem eindrucksvollen 5:0-Erfolg Revue passieren lassen? Zu allererst war die Leistung der Mannschaft wirklich höchst erfreulich. Ich habe heute und am Wochenende viele Anrufe von Austrianern erhalten, die von der besten Partie der letzten ein, zwei Jahre sprachen. Es war beeindruckend, wie wir gespielt haben. Diese Spielweise hat mich sehr daran erinnert, wofür die Austria früher immer gestanden ist und lässt einiges erhoffen. Können Sie darauf kurz näher eingehen? Ich habe bei der Mannschaft eine unglaubliche Spielfreude gesehen. Wir haben viel kombiniert, das direkte Spiel gesucht, sind immer wieder über die Flanken gekommen und haben uns auch ohne den Ball sehr gut bewegt. Jeder hatte deshalb fast immer drei Anspieloptionen, was den LASK völlig überfordert hat. Das Team hatte am Platz einfach echt Spaß am Fußball und die Fans, die sich dieses Mal ganz nebenbei absolut vorbildlich verhalten haben, sind voll auf diese Euphoriewelle aufgesprungen. So hat man sich gegenseitig aufgeschaukelt und ab einem bestimmten Zeitpunkt war die Mannschaft in einem Spielrausch. Aus diesem Match können wir viel Selbstvertrauen für die nächsten Partien mitnehmen! Was sagen Sie zur Leistung des jungen Markus Suttner, der zum zweiten Mal auf der linken Abwehrseite in der Startelf zum Zug kam und dabei eine weitere Talentprobe ablieferte? Er hat mir, so wie die anderen auch, sehr gut gefallen. Auf links hat er mit Milenko Acimovic gut harmoniert und sich im Verlauf des Spieles auch immer mehr in die Offensive eingeschaltet. Wahrscheinlich hätte es bei ihm sogar schon früher geklappt, aber seit letztem Winter hatte er etwas Verletzungspech. Genauso wie ein Florian Metz, ein Rubin Okotie oder ein Michi Madl hat er seine Chance jetzt genützt und wird uns gerade als echter Eigenbauspieler hoffentlich noch viel Freude bereiten. Suttner ist ein weiterer Beweis dafür, dass der neue Weg der Austria funktioniert. Trainer Karl Daxbacher hat auch gegen Dortmund in der zweiten Hälfte viele Junge gebracht. Sie sind unsere Zukunft und jeder der Leistung bringt, bekommt seine Chance. Wie sehen Sie diesbezüglich die Situation der Austria Amateure und ihre bisherige Saison in der ADEG-Ersten-Liga? Das Trainerteam rund um Thomas Janeschitz und Robert Sara macht hier einen tollen Job. Wie man sieht, erfüllen die Amateure absolut ihren Zweck. Gegen den LASK waren mit Schiemer, Madl, Suttner, Metz, Okotie, Topic und erstmals auch Dimic gleich sieben Akteure im Einsatz, die zuvor schon bei den Amateuren überzeugt haben. In der ADEG-Ersten-Liga zeigen die Amateure einmal mehr, dass sie zu den besten Teams gehören, was bei Kapazundern wie dem FC Magna, Innsbruck oder eben Admira eine gewaltige Leistung ist. Ich sehe mir so viele Spiele von unserer zweiten Mannschaft wie möglich an und gerade vergangenen Freitag beim 1:1 gegen die Admira war ihrer Vorstellung wieder beachtlich. Gegen ein Team, das in Wahrheit zu mehr als der Hälfte aus bundesligatauglichen Profis besteht, haben sie voll dagegen gehalten und mit etwas Glück wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Für viele unserer Talente gibt es kaum eine bessere Vorbereitung auf die Bundesliga. Hoffentlich können die Amateure bereits am kommenden Freitag gegen Tabellenführer Wacker Innsbruck einmal mehr ihr großes Potential unter Beweis stellen.