04.09.2008, 00:00 Uhr

NACH DEM GESTRIGEN ERSTEN TEIL (1959 BIS 1974/1975) FOLGEN HEUTE DIE JAHRE...

Nach dem gestrigen ersten Teil (1959 bis 1974/1975) folgen heute die Jahre...

Nach dem gestrigen ersten Teil (1959 bis 1974/1975) folgen heute die Jahre 1975/1976 bis 1990/1991. Die dreiteilige Serie "Wiener Stadthalle - Hallenfußball mit Tradition" endet morgen mit den Jahren 1991/1992 bis 2007. 1975/1976 – Sportclub zum letzten Mal Stadthallensieger Der Wiener Sportclub gewinnt zum achten und vorerst letzten Mal das Wiener Stadthallenturnier, deklassiert den SK Rapid im Finale mit 8:2 (2:1). Siegerprämie: 100.000 Schilling. 1976/1977 – Beginn der goldenen Austria-Jahre Austria gewinnt und verteidigt bei den kommenden acht Turnieren den Titel als „Hallenkönig“ souverän. So oft gewinnt in der Wiener Stadthalle kein anderer Verein in Serie. Krankl wird, obwohl Rapid den letzten Platz belegt, das erste Mal – ex equo mit Rauschmayr (Krems) – Torschützenkönig. Er schießt acht der 21 Rapid-Tore. 1982/1983 wird Krankl mit 16 Treffern wieder erster der Schützenliste, Rapid wird trotzdem nur Zweiter. 1977/1978 – kein Stadthallenturnier Auf Grund der WM-Vorbereitung für Argentinien 1978 findet kein Wiener Stadthallenturnier statt. 1978/1979 – Parits Torschützenkönig, Simmering am eifrigsten, U-21 am Start Simmering bereitet sich am professionellsten auf das Turnier vor. 20 Stunden Training am Parkett und Spezialschuhe für die Spieler. Am Ende erspielen sie von acht Teams (am Start dabei eine Unter-21-Auswahl mit Teamchef Robert Körner) Platz drei – geschlagen nur von Austria und dem Sportclub. Der heutige AG-Vorstand Sport Thomas Parits wird mit sieben Treffern Schützenkönig – mit Obermayer, Baumeister, Prohaska und Sara stehen vier Mann (von sechs) im All-Star-Team. 1979/1980 – 50.000 Zuschauer an sechs Tagen, wieder spielt Austria entfesselt 50.000 Zuschauer sehen an sechs Turniertagen eine Austria, die ungeschlagen (fünf Siege, ein Unentschieden) und mit einem Torverhältnis von 44:16 den Hallentitel verteidigt. Baumeister erzielt 15 Treffer, zum ersten Mal wird das All-Star-Team nur von Austrianern gebildet: Koncilia, Obermayer, Sara, Daxbacher, Prohaska, Baumeister. 1980/1981 – „Old Stars“ und abermals Hallen-Walzer der Wiener Austria Die Spieler Lachnit, Bjerregaard, Skocik, Hasil, Nuske, Flögel, Hembach, Szücs, Dunai, Bene, Geyer, Kaltenbrunner, Poindl und Hörmayr treten als „Old Stars“ am Wiener Parkett auf, erreichen Platz fünf unter acht Teams. Der 25-jährige Felix Gasselich (Austria) wird zum besten Spieler gekürt. 1981/1982 – Torrekord bei 18:18, Match kostet 18.000 Schilling Vom 29.12.1981 stammt der Torrekord des Wiener Stadthallenturniers. Das Spiel Admira gegen Vienna, in dem es um nichts mehr geht, endet 18:18. Die Casino AG zahlt pro Treffer einen Silberjeton im Wert von 500 Schilling. Dieses Match kostet 18.000 Schilling. Herbert Oberhofer (Admira) erzielt 13 der 18 Treffer. Das Resultat erzürnt die Fans mehr als das es sie begeistert. Der Turnierausgang: Im entscheidenden Spiel bereits 1:3 zurück, dreht Austria das Match gegen den Sportclub und gewinnt 4:3 (0:2). 1982/1983 – Rapid um fünf Tore geschlagen Wieder Abkehr von zwei Gruppen – alle acht Vereine spielen einmal gegeneinander – am Ende gewinnt wieder Austria. Diesmal Dank der fünf Treffer besseren Tordifferenz gegenüber Stadtrivalen Rapid. Die Hütteldorfer stellen mit Hans Krankl den Torschützenkönig (16 Treffer). 1983/1984 – Pacult wird Schützenkönig Peter Pacult bombt sich mit 18 Treffern (Platz drei in der ewigen Schützenliste hinter Toni Polster, 21 Tore, Austria, 1986/1987 und Tibor Nyilasi, 20 Tore, Austria, 1984/1985) zum Torschützenkönig und „seinen“ Sportclub damit auf Platz zwei. Austria holt den siebenten Stadthallentitel in Folge. Die Jungs aus Favoriten erhalten dafür 150.000 Schilling Preisgeld. Zum fünften Mal wird Austrianer Herbert Prohaska zum „Dribblanski des Turniers“ gewählt. 1984/1985 – Nyilasi löst Pacult ab Nur ein Jahr nachdem Pacult einen neuen Torrekord aufstellt wird er schon wieder abgelöst. Tibor Nyilasi von Turniersieger Austria trifft 20 Mal. Vienna und Admira belegen punktgleich mit dem Turniersieger auf Grund der schlechteren Tordifferenz Rang zwei und drei. Baric verspricht vor dem Turnier: „Diesmal gewinnt Rapid“ und belegt mit seiner Mannschaft am Ende nur den 5. Platz. 1985/1986 – Austria mit weißer Weste Turniersieger Der FK Austria Wien gewinnt alle seine sieben Spiele am Stadthallen-Parkett. Wieder ein violettes Turnier für die Ewigkeit – allerdings das letzte für die kommenden Jahre. Herbert Prohaska wird zum siebenten Mal zum „Dribblanski des Turniers“ gekürt – da klatschen auch die Rapid-Fans. 1986/1987 – Admira beendet Austria-Jahre, Polster-Rekord für Ewigkeit, Weltmeister Mario Kempes am Stadthallenparkett Nach neun Turnieren wieder ein neues Siegergesicht. Der Admira-Defensive mit Tormann Kummer und Verteidiger Oberhofer sei Dank. Admira gewinnt unter Trainer Willi Kreuz vor Austria und Honved, neben Zagreb die zweite ausländische Gastmannschaft 1986/1987. Mit 21 Toren wird Polster Torschützenkönig – bis heute ist diese Marke unerreicht. Argentiniens Weltmeister Mario Kempes läuft für die Vienna in der Stadthalle auf. Steigert sich von Spiel zu Spiel und stellt fest: „Ein besseres Turnier gibt es nicht.“ Vienna wird Fünfter von acht Mannschaften. 1987/1988 - Prohaska wird zum neunten Mal "Hallenkönig" Auch dank des ersten Sieges in einem Hallenderby seit 1973 gewinnt Rapid das Stadthallenturnier 1987/1988. Heribert Weber, Brauneder und Halilovic treffen für Grün-Weiß, Degeorgi für Violett. Herbert Prohaska wird zum neunten Mal – das fünfte Mal in Folge – zum „Dribblanski des Turniers“ gewählt. 1988/1989 – „Dribblanski“ Prohaska feiert Abschied Zum zwölften und letzten Mal spielt Herbert Prohaska am Wiener Stadthallenparkett. Seine Bilanz bis dahin: sechs Mal den Siegespokal in Händen gehalten und neun Mal zum „Dribblanski des Turniers“ gewählt. Mit einem letzten Sieg in der Wiener Stadthalle wird es für Prohaska nichts, dafür wird er noch einmal bester Spieler des Turniers – Rekord! Die Admira verweist die Veilchen auf Platz zwei. 1989/1990 – Rapid gewinnt, Austria enttäuscht ohne Spielmacher Prohaska Ein knapper Turnierausgang; für Austria Wien gibt es im ersten Jahr nach Herbert Prohaska nichts zu holen. Rapid (10 Punkte) gewinnt vor Mödling (9), Sportclub (8), Admira (8), Vienna (8), Austria (7), Krems (5) und St. Pölten (1). 1990/1991 – Austria holt 13. Stadthallentitel Austria gewinnt vor Pressburg. Vorjahressieger Rapid wird nur Fünfter. Peter Stöger (Austria) und Andreas Herzog (Rapid) teilen sich die Torjägerkorne mit je zwölf Treffern. Als „Dribblanski des Turniers“ wird Stöger, beim Stadthallenturnier 2009 als Vienna-Trainer an der Bande, ausgezeichnet. Links Wiener Stadthallenturnier Spielplan und Vorverkaufsinformationen: www.stadthalle.at/section/events/id/3414 Turnierlogo "Dribblanski" und honorarfreie Fotos "Präsentation des Comebackturniers am 5.11.2008": hallenturnier.onlinearchiv.at Das Wiener Stadthallenturnier 2007 auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=_sFtJkTcY40 Facebook-Gruppe "Wiener Stadthallenturnier 2009": www.facebook.com/groups/edit.php?gid=37751235677&members=1#/group.php?gid=37751235677&ref=mf

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 36 81
2. FK Austria Wien 36 63
3. SK Puntigamer Sturm Graz 36 60
4. CASHPOINT SCR Altach 36 53
5. SK Rapid Wien 36 46
6. FC Flyeralarm Admira 36 46
7. SV Mattersburg 36 43
8. RZ Pellets WAC 36 42
9. SKN St. Pölten 36 37
10. SV Guntamatic Ried 36 35
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