13.07.2008, 00:00 Uhr

MIT DEM SPIEL GEGEN KAPFENBERG WAR ES ENDLICH SOWEIT – MARKUS...

Mit dem Spiel gegen Kapfenberg war es endlich soweit – Markus...

Mit dem Spiel gegen Kapfenberg war es endlich soweit – Markus Suttner feierte am Sonntag gegen Kapfenberg sein heiß ersehntes Pflichtspieldebüt für die Kampfmannschaft der Wiener Austria. „Nachdem ich einige Male schon ganz knapp dran war, habe ich mich natürlich wahnsinnig gefreut, dass es endlich geklappt hat“, strahlte der 21-Jährige gleich nach dem Match. Eigentlich hätte „Sutti“ bereits im vergangenen Dezember im UEFA-Cup gegen Galatasaray Istanbul debütiert, damals kam ihm aber am Matchtag in letzter Sekunde ein Mittelfußknochenbruch in die Quere, der den Abschluss einer für ihn ungewohnten Verletzungsserie darstellte. „Bis zur U20-WM in Kanada 2007 hatte ich sogar zwei Jahre ohne Pause komplett durchgespielt, aber in der vergangenen Saison gab es den einen oder anderen Bremser.“ Spätestens mit den 90 Minuten gegen Kapfenberg ist das aber alles Geschichte. Hoffnungen auf den ersten Einsatz machte sich das Defensiv-Talent bereits am Freitag, als er erfuhr, dass er nicht mit den Amateuren zum Auswärtsspiel in Salzburg reisen würde. „Definitiv erfahren habe ich davon nach dem Abschlusstraining am Samstag, als mir Trainer Karl Daxbacher mitgeteilt hat, dass ich am Sonntag in der Startelf stehen werde.“ Und der Trainer konnte mit der Vorstellung seines Schützlings, den er seinerzeit schon bei den Austria Amateuren betreute, zufrieden sein. Über links sorgte der Verteidiger mit einigen Offensiv-Vorstößen für viel Schwung, fast alle Pässe kamen an und auch läuferisch stand Suttner um nichts hinter seinen Kollegen zurück. Sein eigenes Resümee: „Ich habe keinen groben Schnitzer gemacht. Die Leistung war solide. Gerade weil ich die Rolle des Außenverteidigers aber sehr offensiv auslege, muss ich noch mehr den Abschluss suchen.“ Während es die Familie des gebürtigen Hollabrunners knapp nicht ins Stadion schaffte, drückte Freundin Andrea auf der Tribüne brav die Daumen und auch nach Spielende gratulierten ihm viele Freunde via Telefon zum gelungenen Debüt. Der Niveauunterschied zwischen der ADEG-Ersten-Liga und Tipp3-Bundesliga fiel für „Sutti“ gering aus. „Ich hatte überhaupt keine Probleme, auch wenn gegen Salzburg oder Rapid sicher viel mehr die Post abgeht.“ Doppelt motiviert hat ihn vor allem das fast volle Horr-Stadion: „Im Gegensatz zu den Amateuren war das Stadion fast voll und diese tolle Atmosphäre, die du schon im Kabinengang richtig mitbekommst, war schon etwas ganz besonderes für mich. Ich glaube nach dieser fantastischen Stimmung kann man süchtig werden!“ Der Ex-Akademiker, der für die entscheidenden U21-EM-Qualifikationsspiele gegen Finnland auf Abruf steht, hat also Lunte gerochen und hofft auch gegen den LASK auf einen weiteren Einsatz: „Fordern werde ich sicher noch nichts, denn ich bin glücklich über jede Minute, die ich in der Bundesliga spielen kann. Auf Sicht will ich aber natürlich so nahe wir möglich an die Startelf und dafür war gestern ein ganz wichtiger Schritt. Meine Vorstellung war in Ordnung, also rechne ich mir zumindest Chancen aus, auch bei der ersten Meisterschaftspartie mit unserer neuen Ost-Tribüne gegen den LASK dabei zu sein.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
» zur Gesamttabelle