16.06.2008, 00:00 Uhr

KARL DAXBACHER HATTE MIT DER AUFSTELLUNG KEINE PROBLEME, DENN MEHR ALS ELF...

Karl Daxbacher hatte mit der Aufstellung keine Probleme, denn mehr als elf...

Karl Daxbacher hatte mit der Aufstellung keine Probleme, denn mehr als elf Stammkräfte hat er zurzeit nicht zur Verfügung. Blanchard, Acimovic, Troyansky und Suttner sind verletzt, Safar trainierte eine Extraeinheit – und das war’s schon. Um frische Kräfte auf der Bank zu haben, wurden die Akademiker Alaba, Knasmüllner, Tadic und Schöpf aktiviert. Aber gar nicht nach Wunsch verlief schon die erste Hälfte. Obwohl die Austria über weite Strecken das Spiel diktierte, nützte die Vienna ihre Chancen eiskalt. Nach einem Konter traf Milosevic gegen Ende der ersten Halbzeit zum 1:0 (42.), fast mit dem Pausenpfiff stellte Bozkurt per Kopf auf 2:0 (45.). Dicke Möglichkeiten der Veilchen, bei denen alle Neuerwerbungen (Almer, Hattenberger, Madl, Krammer, Sand) zum Einsatz kamen, waren leider kaum vorhanden, das harte Training der vergangenen Tage merkte man den Spielern deutlich an, die Beine waren schwer, zudem fehlten lange die zündenden Ideen aus dem Mittelfeld. Dennoch gelang Rubin Okotie (Bild) nach einem Eckball aus kurzer Distanz noch das 1:2 (76.) und nach Imamoglu-Eigentor sogar noch das 2:2 (80.), die Aufholjagd bis zum Abpfiff blieb allerdings unbelohnt. Nur Augenblicke nach dem Ausgleich stellte Rühmkorf auf 3:2 (82.). Erst in der letzten halben Stunde war es ein rassiges, kleines Wiener Derby, in dem Emin Sulimani mit einem hammerharten Freistoß auch noch die Stange traf (83.).   Almer ( 46., Böcskör); Dragovic (60., Schöpf), Madl, Metz, Majstorovic; Krammer (60., Alaba), Hattenberger, Lafata (60., Knasmüllner), Sulimani; Okotie, Sand (60., Tadic). Tore: Milosevic (42.), Bozkurt (45.), Rühmkorf (82.); Okotie (76.), Imamoglu (ET/80.).