22.02.2008, 00:00 Uhr

IST DIE STIMMUNG AUF DEN RÄNGEN IM HANAPPI-STADION AM DIENSTAG ABEND...

Ist die Stimmung auf den Rängen im Hanappi-Stadion am Dienstag Abend...

Ist die Stimmung auf den Rängen im Hanappi-Stadion am Dienstag Abend nur annähernd so wie bei der Pressekonferenz für das insgesamt 285. Wiener Derby, wird es ein äußerst faires und freundschaftliches Spiel. In trauter Zweisamkeit saßen Vertreter Rapids und der Austria auf demselben Podium und jeder wünschte sich, dass es auch beim Spiel der Spiele keine anderen Vorkommnisse außer vielen Toren geben wird. Gesprächsthema Nummer 1 war aber nicht das Derby, Georg Zellhofer stand im Mittelpunkt, er war gemessen an den Gesprächsminuten der uneingeschränkte Punktesieger. Weder gezeichnet, noch bedrückt sah er aus, obwohl er sich nach seinem Vorpreschen am Sonntag die ganze Sache sicher etwas anders vorgestellt hatte. "Es war ein Fehler, dass ich erst die Mannschaft und dann Thomas Parits von meiner Entscheidung, meinen Vertrag nicht zu verlängern, informiert habe. Das könnte den Eindruck wecken, dass es Diskrepanzen geben könnte." Auch den Zeitpunkt seiner Entscheidungs-Bekanntgabe - 48 Stunden vor dem Derby - bezeichnet er heute als Fehler. Unstimmigkeiten mit Parits oder wem auch immer gibt es aber überhaupt nicht, er wollte lediglich eine Entscheidung treffen, war nach dem verlorenen Kärnten-Spiel und der Tatsache, dass der Traum vom Meistertitel verschwindend klein geworden ist, etwas frustriert. "Noch vor drei Wochen haben wir Salzburg geschlagen und waren voll im Titelkampf dabei, jetzt müssen wir schauen, dass wir im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz dabei bleiben. Vielleicht fällt für den einen oder anderen Spieler jetzt auch etwas Druck weg."  Obwohl sich Zellhofer über seine Zukunft deklariert hat, wird er alles daran setzen, damit die Austria ihre Ziele erreichen kann. Seinen Vertrag will er bis zum letzten Tag erfüllen und alles für den Klub geben. "Mir wurde hier viel ermöglicht, ich kann allen nur das beste Zeugnis ausstellen. Tommy Parits hat mich geholt und wir sind gemeinsam einen Weg gegangen, der nicht einfach war. Die Austria war bei meiner Übernahme Letzter, dennoch haben wir den Cup gewonnen und uns für die UEFA-Cup-Gruppenphase qualifiziert." Auch die wirtschaftliche Komponente, die in manchen Medien als Grund für seine Entscheidung kolportiert wurde, schloss Zellhofer kategorisch aus: "Hier wurde immer top wirtschaftlich gearbeitet. Die Austria ist für mich der bestgeführte Verein in Österreich und sie wird immer eine Topadresse bleiben."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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