12.01.2008, 00:00 Uhr

IN DER 36. UND LETZTEN RUNDE DER T-MOBILE-BUNDESLIGA 07/08 FIXIERTE DIE...

In der 36. und letzten Runde der T-Mobile-Bundesliga 07/08 fixierte die...

In der 36. und letzten Runde der T-Mobile-Bundesliga 07/08 fixierte die Wiener Austria nach einem Kraftakt in der zweiten Hälfte nach einem 0:1-Rückstand noch einen 2:1-Triumph über Wacker Innsbruck. Damit belegen die Veilchen in der Endtabelle Rang 3 und spielen auch in der kommenden Saison fix im UEFA-Cup. Bereits vor dem Spiel brandete bei den Austria-Fans Riesenjubel auf, als die Helden des Europacup-Finales 1978 am Rasen des Franz-Horr-Stadions präsentiert und geehrt wurden. Einmal mehr unerreicht dabei: Österreichs Fußballer des Jahrhunderts Herbert Prohaska. Die von Kapitän Florian Metz in den neuen Dressen auf das Feld geführte Austria begann dieses entscheidende Spiel mit viel Engagement: nach fünf Minuten dann aber trotzdem der Schock: Marcel Schreter verdeckte einen Vaclav Kolousek-Freistoss, der an Fornezzi vorbei zum 0:1 den Weg ins Tor fand. Die Austria startete daraufhin einen wahren Sturmlauf: Nach einem Abpraller prüfte Sanel Kuljic erstmals den Tiroler-Schlussmann Pascal Grünwald, der aber nach 10 Minuten den sicher scheinenden Ausgleich in einem Getümmel nach einer Standfest-Flanke noch verhinderte. In dieser Tonart ging es weiter, auch wenn sowohl ein Schiemer-Kopfball als auch ein Weitschuss von Milenko Acimovic nicht den Weg ins Tor fanden. Der Druck auf die Veilchen stieg, als im Stadion die 1:0-Führung von Sturm Graz, das zu diesem Zeitpunkt die Austria im Kampf um den UEFA-Cup überholt hätte, im Stadion vermeldet wurde. Die Veilchen drückten dennoch weiter auf den Ausgleich. Die beste Möglichkeit dafür noch vor dem Pausenpfiff des äußerst schwache Schiedsrichters Robert Schörgenhofer fand Milenko Acimovic vor, der nach einem Fehler von Innsbruck-Keeper Grünwald den Ball aber leider nicht im Tor unter brachte. Austria-Coach Didi Constantini reagierte in der Pause, brachte Rubin Okotie für David Lafata und Stepan Vachousek für Joachim Standfest, doch zunächst war das Tor auch weiterhin wie vernagelt: Eine Gercaliu-Bombe sauste nur um Zentimeter am rechten Eck vorbei (54.) und auch ein idealer Stanglpass von Hannes Aigner fand im Fünf-Meter-Raum keinen Abnehmer. Die Schlüsselszene der Partie dann in der 74. Minute: Sandro Samwald musste nach einem Foul in Strafraumnähe mit Gelb-Rot vom Platz und Milenko Acimovic leitete wahrscheinlich sein wichtigstes Tor für die Violetten ein: „Miles“ Zauberfreistoß von links fand den Kopf vom Yüksel Sariyar zum erlösenden 1:1. Nicht einmal eine Minute später verwandelten die Austrianer das Horr-Stadion in ein Tollhaus. Milenko Acimovic bediente den eingewechselten Emin SU-LI-MANI  der eiskalt nicht einmal eine Minute nach dem Ausgleich den zweiten Treffer für die Veilchen erzielte. Die Minuten bis zum Schlusspfiff feierte die Austria-Familie lautstark den abermaligen Einzug in den UEFA-Cup. Nach dem Abpfiff ließen die violetten Fans nicht nur Trainer und „Feuerwehrmann“ Didi Constantin (siehe Bild oben) sondern auch die Mannschaft auf dem Spielfeld hoch leben. Besonders die Spieler, die die Wiener Austria im Sommer verlassen werden: Ronald Gercaliu, Arek Radomski, Wolfgang Mair und Andreas Lasnik bekamen noch einmal einen extra Applaus. Entertainer Johnny Ertl, der ebenfalls Abschied von Favoriten nehmen wird, verabschiedete sich vom enthusiastischen Veilchen-Anhang mit einem herzhaften „Zicke-Zacke-Zicke-Zacke-HEU-HEU-HEU!“ von der Saison 2007/08. Aufstellung der Wiener Austria Fornezzi – Standfest (46., Vachousek), Sariyar, Schiemer, Gercaliu – Lafata (46., Okotie), Metz, Radomski, Acimovic - Kuljic, Aigner (56., Sulimani). Tore Kolousek (5.) bzw. Sariyar (74.). Sulimani (75.) Gelbe Karten Keine bzw. Mader Gelb-Rote Karte Samwald

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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