22.10.2008, 00:00 Uhr

IN DER 15. RUNDE DER T-MOBILE-BUNDESLIGA KASSIERT DIE WIENER AUSTRIA GEGEN...

In der 15. Runde der T-Mobile-Bundesliga kassiert die Wiener Austria gegen...

In der 15. Runde der T-Mobile-Bundesliga kassiert die Wiener Austria gegen Sturm Graz eine bittere 1:3-Niederlage. Nach Treffern von Marko Stankovic und Andreas Hölzl verkürzte Rubin Okotie vor der Pause noch auf 1:2, ehe die Grazer aber aufgrund etlicher hochkarätiger Chancen durch einen sehenswerten Treffer von Kapitän Mario Haas auch verdient mit 3:1 gewannen. Im Schlager der Runde hatten die Veilchen gegen Sturm die erste gefährliche Offensivaktion, als Rubin Okotie in der 3. Minute im Strafraum gut an den Ball kam, aber in letzter Sekunde noch von der Grazer Hintermannschaft gestoppt werden konnte und nach einem Standfest-Stanglpass von der rechten Seite war es wieder Okotie, der aus aussichtsreicher Position um Zentimeter das Leder verpasste. Diese Szenen täuschten allerdings über die wahren Kräfteverhältnisse in der ersten Halbzeit hinweg, den die besseren Momente hatten zum Leiden von Trainer Karl Daxbacher klar die Grazer, die immer wieder sehr früh attackierten, stets spritziger und aggressiver wirkten. So auch nach 10 Minuten, als Mario Haas mit einem überraschenden Lochpass Marko Stankovic fand, der den Ball am gut herausgelaufenen Szabolcs Safar aus spitzem Winkel aber nicht mehr aufs Tor brachte. Glück dann noch in der selben Aktion, als Haas nur Sekunden später über das leere Tor schoss. Die Violetten waren im Spiel nach vorne zwar bemüht, aber da sowohl Rubin Okotie (16.) als auch Mario Bazina (17.) den Ball im Strafraum zwei Mal nicht unter Kontrolle bringen konnten, war in der ersten Hälfte wenig Zählbares zu sehen. Ganz anders dagegen Sturm Graz, dass in der 21. Minute nicht unverdient in Front ging. Samir Muratovic schickte Marko Stankovic ideal in die Gasse und der U21-Teamspieler traf souverän an Safar vorbei zum 1:0 für die Gäste. Dieser Führung war allerdings ein schlechtes Zuspiel von Jacek Bak zu Abwehrkollegen Fränky Schiemer vorausgegangen, der stark bedrängt den entscheidenden Ball verlor. Sturm blieb nach dieser Führung weiter die klar beherrschende Mannschaft, ließ Ball und Gegner laufen (60 Prozent Ballbesitz) und wurde für seine Offensivbemühungen in der 41. Minute mit dem 2:0 belohnt. Eine scharfe Hereingabe von Andreas Hölzl wurde so unglücklich von Markus Suttner abgefälscht, dass sich der Ball zum zweiten Treffer unhaltbar ins Netz senkte. Fast mit den Schlusspfiff gelang der Daxbacher-Elf zumindest noch der Anschlusstreffer, weil Fabian Lamotte eine Madl-Flanke im Strafraum wegspringen ließ und der sehr aktive Rubin Okotie dazwischenspritzte und auf 1:2 verkürzte. In der zweiten Hälfte setzte Trainer Karl Daxbacher alles auf eine Karte, brachte mit Thomas Krammer, „Momo“ Diabang und Eldar Topic drei Offensivkräfte. Die Chancen hatte aber dennoch der Gegner. Zwischen der 72. und der 75. Minute hatte die Foda-Elf gleich drei Mal die Entscheidung am Fuß: Zuerst schob Mario Haas völlig unbedrängt den Ball am freien rechten Eck vorbei, dann konnte sich zwei Mal Austria-Schlussmann Szabolcs Safar auszeichnen, als er gegen die allein heranstürmenden Marko Stankovic und Samir Muratovic jeweils glänzend klären konnte. Es blieb schließlich Sturm-Kapitän Mario Haas selbst überlassen, mit einem absoluten Traumtor alle Hoffnungen der Wiener Austria auf einen Punktegewinn zu begraben. Nach einem Zuspiel von Andreas Hölzl zog er den herausstürmenden Safar auf sich und traf mit einem wunderschönen Fersler aus vollem Lauf zum 3:1-Endstand für die Grazer. Aufstellung FK Austria Wien: Safar - Standfest, Bak, Schiemer, Suttner (81., Topic) - Sulimani (67., Krammer), Madl (64., Diabang), Blanchard, Acimovic - Okotie, Bazina Aufstellung Sturm Graz: Gratzei - Lamotte, Schaschiaschwili, Sonnleitner, Kandelaki - Hölzl, Kienzl, Hlinka, Stankovic (85., Jantscher) - Muratovic (81., Beichler), Haas (93., Scherrer) Gelbe Karten: Suttner, Acimovic bzw. Lamotte Tore: Okotie (45.) bzw. Stankovic (21.), Hölzl (41.), Haas (82.) Die Interviews nach dem Spiel