29.04.2008, 00:00 Uhr

IM INTERVIEW MIT WWW.FK-AUSTRIA.AT SPRICHT AUSTRIAS CO-TRAINER SEPP...

Im Interview mit www.fk-austria.at spricht Austrias Co-Trainer Sepp...

Im Interview mit www.fk-austria.at spricht Austrias Co-Trainer Sepp Michorl über den wichtigen Sieg in Linz, Senkrechtstarter Aleksandar Dragovic, Systemumstellungen, Verbesserungspotential und die hohen Anforderungen bei den Veilchen. Wie wichtig war der erste Saisonerfolg beim LASK auch für das Trainerteam? Sicher haben wir alle auch einmal ordentlich durchgeschnauft. Als kritischer und ehrgeiziger Mensch sollte sich jeder hinterfragen, wenn es einmal nicht ganz rund läuft und auch wir haben das natürlich nach den ersten Partien gemacht. Insofern war diese gute Vorstellung eine große Erleichterung, weil die Leistung in Linz bestätigt, dass wir gut arbeiten. Es war aber nicht nur für die Spieler und uns Trainer, sondern auch für den ganzen Verein und seinen Neustart wichtig, mit einem Sieg endlich zu zeigen, dass auch diese Saison voll mit uns zu rechnen ist. Hat Dich die aufkeimende Kritik nach dem mäßigen Meisterschaftsstart und der Niederlage in Kostanay geärgert? Nein, weil sie zu erwarten war. Es ist nun einmal ein Fakt, dass die Vereine immer nur an ihren Ergebnissen gemessen werden. Daran gibt es nichts zu rütteln, und ob das eine sinnvolle Herangehensweise ist, muss jeder selber wissen. Ob zehn Abgänge und zehn Neuzugänge zu verarbeiten sind, man in letzter Sekunde wie in Kapfenberg noch extrem unglücklich den Ausgleich kassiert, interessiert in Wirklichkeit niemanden.  Auch nicht, ob wir in Kostanay zumindest in der ersten halben Stunde viel besser als zuletzt gespielt haben. Wir müssen mit diesen Vorgängen in den Medien leben und das Beste aus dieser gegebenen Situation herausholen. Inwiefern gibt es auch nach dem ansprechenden Spiel in Linz noch Verbesserungspotential? Auch wenn wir gewonnen haben, gibt es genügend Arbeit für uns. Es läuft noch lange nicht alles nach Wunsch. Gut war bei uns dieses Mal sicher unser gesamtes Defensiverhalten, die Aggressivität und unser starkes Pressing, mit dem wir den LASK vor große Probleme gestellt haben. An unserer Effizienz und daran, dass wir überhaupt noch viel mehr Torchancen herausspielen sollten, müssen wir dagegen noch viel arbeiten. In der Schlussphase, in der wir dann auch die nötigen Räume bekamen, waren die Chancen zwar da, aber wir haben es verabsäumt den Sack zuzumachen. In Überzahlsituationen und im Konterspiel müssen wir uns also noch ganz klar steigern.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 20 44
2. FC Red Bull Salzburg 20 43
3. SK Rapid Wien 20 34
4. FC Flyeralarm Admira 20 31
5. LASK 20 27
6. FK Austria Wien 20 26
7. CASHPOINT SCR Altach 20 25
8. SV Mattersburg 20 21
9. RZ Pellets WAC 20 16
10. SKN St. Pölten 20 7
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