24.01.2008, 00:00 Uhr

GEHT ES NACH DER STATISTIK, KANN AUSTRIA-YOUNGSTER EMIN SULMANI BISHER AUF...

Geht es nach der Statistik, kann Austria-Youngster Emin Sulmani bisher auf...

Geht es nach der Statistik, kann Austria-Youngster Emin Sulmani bisher auf eine erfolgreiche Debütsaison zurückblicken. 28 Meisterschaftseinsätze, genauso viele wie Spielmacher Milenko Acimovic, hat der 21-jährige bisher zu Buche stehen. Damit knackte er zuletzt in Altach sogar schon zwei Spiele vor Saisonende seine bisherige Bestmarke von 27 Spielen aus der Vorsaison in Ried. Angesichts dieser Zahlen zieht der Austria-Flügelflitzer vorläufig eine positive Bilanz über sein erster Jahr bei der Austria: „Sicher wäre ich, was die Spielzeit angeht, noch gerne länger auf dem Platz gestanden, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden, wie es mir seit dem Wechsel nach Wien ergangen ist.“ Restlos glücklich ist der ehrgeizige Sulimani aber mit der Saison trotzdem nicht: „Wir hätten mit dieser Mannschaft Meister werden können und ich bin noch immer der Meinung, dass wir eine große Chance ausgelassen haben, weil das Potential und die Möglichkeiten für den Titel definitiv da gewesen wären. Dieser Gedanke schießt mir einfach immer wieder ein, aber ändern können wir an der Tatsache, dass der Titel meiner Meinung nach beim falschen Wiener Klub landen dürfte, leider nichts mehr.“ Sehr wohl ansetzen kann er aber, was seine persönlichen Fortschritte angeht: „Ich war mit meinen Leistungen, auch wenn ich schon einige gute Spiele abgeliefert habe, nicht immer zufrieden. Es war, was mich angeht, noch mehr drin, auch wenn ich mich schon weiterentwickelt habe. Es liegt in meinem Naturell, dass ich mit mir selbst hart ins Gericht gehe, aber nur so kann man sich verbessern. Ich habe noch lange nicht alles abgerufen, was ich wirklich kann.“ Dieser Meinung ist auch Trainer Didi Constantini, der laut Sulimani besonders hohe Ansprüche an ihn stellt: „Constantini hat mir im persönlichen Gespräch nahe gelegt, noch mehr Extraschichten einzulegen. Eigentlich gehe ich sowieso meistens als letzter vom Platz, aber er ist der Meinung, dass ich, im positiven Sinne, am härtesten von allen an mir arbeiten muss und ich versuche seinen Rat zu beherzigen. Nicht nur weil, er mir angedroht hat, mich dabei persönlich zu kontrollieren“, schmunzelt Sulimani über den Ansporn seines derzeitigen Coaches. Auch sonst kommt der Wirbelwind mit Constantini bestens aus: „Ich fühle mich unter ihm sehr wohl. Er ist ein sehr zugänglicher Trainer, der immer wieder mit jedem einzelnen spricht und uns nicht nur dadurch ein hohes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen einimpft!“