07.02.2008, 00:00 Uhr

GEHT ES NACH AMATEURE-TRAINER THOMAS JANESCHITZ, DÜRFEN SICH DIE...

Geht es nach Amateure-Trainer Thomas Janeschitz, dürfen sich die...

Geht es nach Amateure-Trainer Thomas Janeschitz, dürfen sich die Zuschauer im Schlager der 24. Red-Zac-Liga-Runde am Freitag (18:00 Uhr) gegen den FC Lustenau auf ein attraktives Spiel freuen: „So wie wir, versuchen auch die Vorarlberger offensiv zu agieren und wirklich Fußball zu spielen. Alle bisherigen Duelle zwischen uns waren wirklich gute und knappe Spiele!“ Die Zielsetzung ist vor diesem richtungsweisenden Spiel für den Coach der Jungveilchen eindeutig: „Wir müssen ein Zeichen setzen und im vierten Frühjahrsspiel endlich den ersten Sieg einfahren.“ Hilfreich ist für Janeschitz dabei, dass die mit Harald Unverdorben, Christian Ramsebner und Phillipp Netzer nicht nur drei gesperrte Spieler zurückkehren, sondern mit dem wiedergenesenen Kapitän Harald Suchard sowie Christoph Freitag und Dragan Dimic (nach einer mehrwöchigen Adduktorenverletzung) gleich sechs Spieler wieder zur Verfügung stehen. Ob auch alle Rückkehrer von Beginn an zum Zug kommen, steht für den „Amas“-Trainer noch nicht fest: „Die Jungen haben vergangene Woche in Leoben und auch während des ganzen Trainings diese Woche wieder sehr aufgezeigt. Die vergangenen Tage waren für mich nicht nur deshalb so aufschlussreich wie schon lange nicht mehr. Ich habe für das Lustenau-Spiel wirklich sehr viele Möglichkeiten und es gibt ein paar, die sich nach ihren starken Trainingsleistungen einen Einsatz von Beginn weg wirklich verdient hätten.“ Gut möglich also, dass es wie schon zuletzt wieder die eine oder andere Überraschung in der Startelf von Janeschitz geben könnte. Fix nicht dabei ist Youngster Alexander Aschauer, der nach seinem Red-Zac-Liga-Debüt in Leoben krankheitsbedingt pausieren muss. Vor der Mannschaft von Trainer Eric Orie, die seit der Winterpause schon zwei Siege einfahren konnte, erwartet sich Janeschitz eine starke Vorstellung: „Sie haben eine gute Auslosung und wollen unbedingt noch ein Wörtchen um den Titel mitspielen. Geschenke dürfen wir uns sicher nicht erwarten.“ Schwächen hat das Team aus dem Ländle wie die Statistik zeigt wenige. Die Offensivabteilung zählt mit dem Trio Rene Gartler (14 Tore), Sabia (7 Tore) und De Oliveira (5 Tore) zu den gefährlichsten der Liga und auch die Abwehr rund um Eisenfuß Thomas Burgstaller präsentierte sich bisher sehr stark. Mit erst 27 Gegentoren kassierte man bisher gemeinsam mit Gratkorn von allen Teams die wenigsten Gegentreffer. Da Janeschitz aber auch von den Qualitäten seines Teams überzeugt ist, zählen für ihn auch gegen den Aufstiegskandidaten nur drei Punkte: „Unser Kader ist sicher gleichwertig, wir haben uns zuletzt wirklich gesteigert und von wenigen Ausnahmen abgesehen zu Hause immer eine gute Figur gemacht.“ Die wird, wenn es nach Janeschitz geht, auch die Kärntner Schiedsrichterin Tanja Schett machen, die am Freitag als erste Frau überhaupt ein Spiel in der zweithöchsten österreichischen Liga pfeifen wird. „Ich kenne sie noch von einem Spiel in der Akademiemeisterschaft. Damals hat sie eine hervorragende Leistung gebracht, zu der ich ihr auch gratuliert habe. Sie ist FIFA-Schiedsrichterin und wird ihre Sache gut machen, genauso wie wir, hoffentlich mit einem vollen Erfolg.“  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
» zur Gesamttabelle