12.04.2008, 00:00 Uhr

ERST KNAPP ZWEI WOCHEN IST ES HER, DASS UNSER NEUZUGANG MAMADOU DIABANG...

Erst knapp zwei Wochen ist es her, dass unser Neuzugang Mamadou Diabang...

Erst knapp zwei Wochen ist es her, dass unser Neuzugang Mamadou Diabang bei den Veilchen unterschrieb und doch wirkt es so, als wäre unser neuer Stürmer schon viel länger in Favoriten. Immer ein Lächeln auf den Lippen, schlagfertig und um keinen Scherz verlegen, hat sich unsere Nummer 9 im Rekordtempo in die Mannschaft integriert. Das ist aber laut Diabang vor allem ein Verdienst seiner neuen Kollegen: „Vom ersten Tag weg waren alle offen und extrem freundlich zu mir, und dann klappt die Integration doppelt so schnell.“ Auf dem Platz sieht „Momo“ zwar von Match zu Match große Fortschritte, aber gerade als Angreifer bittet er auch noch um Verständnis, wenn nicht jede Aktion funktioniert. „Nach drei Spielen können die Laufwege noch nicht perfekt passen, aber wir kommen überraschend gut voran. Die Abstimmung ist nur eine Frage der Zeit und ich habe das Gefühl, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis ich mein erstes Tor für die Austria mache.“ Wenn es schon  im Kracher am kommenden Sonntag (17:00 Uhr) gegen Meisterschaftsfavorit Salzburg klingeln würde, wäre die Freude beim 29-Jährigen besonders groß: „Solch einem emotionsgeladenen Duell fiebere ich natürlich besonders entgegen. Vielleicht klappt es ausgerechnet gegen die Salzburger, dann könnte ich nach zwei Wochen auch schon auf dem Platz einen Einstand nach Maß feiern.“ Dass die Violetten auch gegen die Tabellenführer-Truppe von Trainer Co Adrianse keinesfalls chancenlos sind, davon ist Diabang überzeugt: „Salzburg hat eine Top-Mannschaft und einen erfahrenen Coach, aber haben wir das nicht genauso? Es wäre falsch, zuviel Respekt vor ihnen zu haben. Wir sind in guter Form, spielen daheim und wenn wir an diesem Tag mehr Siegeswillen zeigen und den besseren Fußball spielen als sie, werden wir das Match auch gewinnen!“ Mangelndes Selbstvertrauen kann man unserem Neuzugang also keinesfalls vorwerfen, und das, obwohl er in den vergangenen zwei Jahren keine leichte Zeit hatte. „Bevor ich 2006 zu Augsburg kam, war ich so gut wie nie verletzt. Dort feierte ich mit einem Treffer gleich im ersten Spiel einen tollen Einstand und spielte in den ersten Runden groß auf, ehe ich mit einem Achillessehnenriss lange ausgefallen bin. Als ich zurück kam und endlich wieder im Rhythmus war, zog ich mir einen Schlüsselbeinbruch zu und musste wieder pausieren. Es sollte dort wohl einfach nicht sein, aber immer kann nicht alles klappen“, hadert der Offensivmann nicht mehr mit seinem Schicksal.