21.05.2008, 00:00 Uhr

ER BEKAM NACH SEINEM AUSSCHEIDEN AUS DEM NATIONALMANNSCHAFTSKADER NOCH...

Er bekam nach seinem Ausscheiden aus dem Nationalmannschaftskader noch...

Er bekam nach seinem Ausscheiden aus dem Nationalmannschaftskader noch eine Woche Sonderurlaub, da er durch die Vorbereitung mit den Teamkickern nicht wie der Rest der Austria nach Saisonende drei Wochen frei hatte. Umso herzlicher war der Empfang dann in der Kabine, als der Fast-EURO-Teilnehmer am 9. Juni zurück bei seinen Klubkollegen war. „Es ist zwar schade für mich, dass ich es nicht in das 23-Mann-Aufgebot geschafft habe, aber es ist genauso so schön, wieder bei der Mannschaft zu sein und die Freunde und Kollegen wieder zu sehen", erklärt Fränky Schiemer, der nur für ein paar Tage zum Urlauben an den Wörthersee fuhr, da er für das Nationalteam auf Abruf war und in Österreich bleiben musste. Beim Coach hat er sich mit seinen Trainingsleistungen bislang jedenfalls einen Stein im Brett geholt. „Er scheint sich für die nächste Saison viel vorgenommen zu haben. Das freut einen als Trainer. Und jeden, der sich hohe Ziele gesteckt hat, werde ich darin unterstützen“, sagte Karl Daxbacher und attestierte dem sprunggewaltigen Verteidiger nach den ersten beiden Trainingswochen, einen guten Eindruck hinterlassen zu haben. „Fränky ist für jeden Trainer ein Glücksfall. Er ist enorm ehrgeizig, bringt sich in das Team ein, arbeitet viel an sich selbst“, fährt Daxbacher fort. Die Knöchelprobleme, die ihn vor und während der EURO-Vorbereitung noch geplagt hatten, sind jedenfalls auskuriert. „Ich habe keine Schwierigkeiten mehr. Seit dem Trainingslager auf Sardinien sind sie wie weggeblasen. Ich habe eine Cortison-Spritze bekommen, die schon der letzte Ausweg zum Bekämpfen der Schmerzen war, aber es hat geholfen.“ Gemeinsam mit Jacek Bak, der noch bis Montag den EURO-Stress bei seiner Familie in Polen abschütteln darf, wird Fränky das Innenverteidiger-Paar bilden. Über den Umbruch innerhalb der Mannschaft sagt er: "Ich finde den Umbau der Mannschaft halb so tragisch. Wir haben jetzt zwar mehr junge Spieler, aber die Stimmung ist total positiv“, berichtet er aus dem Trainingslager in Flachau. Mit dem Druck, den er vor seiner vierten Saison bei Violett haben wird, kann der Sunnyboy sehr gut umgehen. „Der Druck kommt nur von mir selber. Ich habe mir selber den Druck auferlegt, dass ich meine letzte Hammer-Saison bestätigen möchte. Die Ziele, die ich dabei mit der Mannschaft verfolge, werden wir als Team gemeinsam noch formulieren, denn ich brauche etwas Konkretes, will keine schwammigen Pläne.“ Auch das wird den Trainer freuen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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