09.10.2008, 00:00 Uhr

EINER DER DERBY-HELDEN VOM VERGANGENEN DIENSTAG WAR EINDEUTIG TORMANN...

Einer der Derby-Helden vom vergangenen Dienstag war eindeutig Tormann...

Einer der Derby-Helden vom vergangenen Dienstag war eindeutig Tormann Szabolcs Safar, der die wenigen Chancen von Jelavic & Co. großartig entschärfte. Genauso sah das auch Austrias „1b“-Keeper Robert Almer, der auf der Bank mitfieberte: „Safi ist derzeit in einer fantastischen Form und hat in diesem Spiel einmal mehr wirklich alles richtig gemacht.“ Dass derzeit am überragenden Austria-Keeper kaum ein Vorbeikommen ist, sieht Almer mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Klar will ich immer spielen, aber solange wir mit ihm Erfolg haben und als Team überzeugen, freue ich mich für die Mannschaft und gebe im Training Vollgas.“ Genau dort profitiert Almer von seinem erfahrenen Mitstreiter enorm: „Szabolcs hat schon sehr viel Erfahrung. Er hat schon vor 10 Jahren mit Salzburg im Europacup gespielt und unzählige Partien in den Beinen. Es sind oft nur Kleinigkeiten wie Falltechniken oder bestimmte Schritte, die man sich abschaut, aber genau diese machen in brenzligen Situationen oft den Unterschied aus. Ich kann viel von ihm lernen, wie auch schon von einigen Torhütern davor und schätze ihn auch menschlich ungemein.“ Aufgrund der starken Vorstellung der Veilchen im Derby hat Almer auch für das anstehende Gastspiel in Mattersburg, wo der gebürtige Steirer selbst zwei Saisonen (06/07, 07/08) spielte, ein gutes Gefühl: „Im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen haben wir uns im Derby komplett verbessert präsentiert. Wenn wir vor allem diese Aggressivität auch im Burgenland zeigen, gehe ich davon aus, dass wir gute Chancen haben, das Match zu gewinnen.“ Die gestrige Niederlage der Mattersburger in Kapfenberg (1:2) sieht Almer eher als Vorteil für Violett: „Ihr Selbstvertrauen ist dadurch sicher nicht größer geworden und man hinterfragt in dieser Situation automatisch immer, warum es nicht so läuft. Andererseits dürfen wir sie gerade jetzt auf keinen Fall unterschätzen.“ Damit es vielleicht wirklich mit einem Sieg klappt, müssen die Veilchen, so Almer, vor allem viel Herz zeigen: „Uns erwartet definitiv ein hartes Match. Mattersburg wird auch diese Mal speziell zu Hause sicher wieder provozieren, versuchen den Schiedsrichter zu beeinflussen und hat einige Spieler, die nicht immer nur mit sauberen Attacken glänzen. Genau auf diese Mätzchen dürfen wir uns aber nicht einlassen.“ Sein Erfolgsrezept, um auch bei der Lederer-Elf zu reüssieren: „Wir müssen über den Kampf in die Partie kommen, die spielerische Note kommt, wie man gerade im Derby gesehen hat, dann ganz von selber, wenn wir in den Zweikämpfen ein Übergewicht erarbeiten.“ Über Mattersburgs neue Nummer 1, Stefan Bliem, der in Roberts Mattersburg-Zeit noch bei den SVM-Amateuren weilte und mit dem er nur einige Male bei der Kampfmannschaft trainierte, kann Almer nur recht wenig sagen: „Damals machte er noch keinen bundesligatauglichen Eindruck, aber anscheinend hat er sich nicht schlecht entwickelt. Mattersburg spielt gegen den Abstieg, da bekommt er klarerweise viel zu tun, hoffentlich auch gegen uns!“ Die restliche Auslosung der mit heute Donnerstag noch genau ein Monat dauernden Herbstmeisterschaft sieht Almer nüchtern: „Wir haben noch fünf Spiele zu bestreiten. Abgesehen vom zweiten Derby gegen Rapid treffen wir auf kein topplatziertes Team mehr. Einerseits zwar ein Vorteil, wenn man nicht mehr auswärts in Salzburg ran muss, aber gerade Mannschaften wie Ried oder Kapfenberg werden es uns mit ihrer defensiven Spielweise nicht leicht machen. Ziel muss es natürlich trotzdem sein, bis zur Winterpause noch so viele Punkte wie möglich sammeln.“ Dann wartet im letzten Spiel am 13. Dezember übrigens wieder ein Auswärtsspiel in Mattersburg, wo die Veilchen auch in der vergangenen Saison ihren Herbstdurchgang beendeten.  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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