13.07.2008, 00:00 Uhr

DIE WIENER AUSTRIA STEHT AUCH NACH DER 12. RUNDE DER TIPP3-BUNDESLIGA...

Die Wiener Austria steht auch nach der 12. Runde der Tipp3-Bundesliga...

Die Wiener Austria steht auch nach der 12. Runde der Tipp3-Bundesliga weiter an der Tabellenspitze. Trotz etlicher hochkarätiger Chancen reichte es gegen Kapfenberg nur zu einem 0:0. Aufgrund der drückenden Überlegenheit, die nur durch viel Abschlusspech getrübt wurde, war das Spiel aber trotzdem ein würdiger Abschied für die Westtribüne des Franz-Horr-Stadions. Die eingefleischten violetten Fans werden am kommenden Freitag mit dem Freundschaftsspiel gegen Borussia Dortmund und eine Woche später mit dem Heimspiel gegen den LASK die neue Ost-Tribüne offiziell einweihen. Zum Spiel: In der Startaufstellung gab es gleich einige Änderungen. An Stelle von Szabolcs Safar (Muskelprobleme) hütete Robert Almer das Tor, Markus Suttner kam auf der linken Abwehrseite zu seinem Pflichtspieldebüt für Violett und anstatt des erkrankten Rubin Okotie begann „Momo“ Diabang. Trotz dieser Umstellungen war bei den Veilchen von der ersten Minute weg zu sehen, dass sie das das Posen-Spiel vom Donnerstag mit einer starken Vorstellung vergessen machen wollten. Nach einem Acimovic-Freistoß fuhren in der 7. Minute gleich drei Veilchen nur wenige Zentimeter am Ball vorbei. Genau zehn Minuten später nahm Mario Bazina einen weiten Traumpass von Joachim Standfest an der Strafraumgrenze perfekt an, aber scheiterte mit seinem Schuss ganz knapp an Kapfenberg-Tormann Martin Eisl. Die Austria ließ die Steirer, die meist mit zehn Mann am eigenen Strafraum standen auch in der Folge kaum verschnaufen und machte besonders über die Flügel viel Druck. In der 20. Minute war es einmal mehr eine gute Flanke des sehr aktiven Joachim Standfest, die „Momo“ Diabang leider nur an die Querlatte setzte. Es lag schon vor der Pause ein Treffer für Violett in der Luft, aber weder ein Hattenberger-Kopfball (32.) noch ein gefährlicher Acimovic-Freistoß aus 35 Metern (31.) fanden den Weg ins Tor. Die einzig wirklich gute Strafraumszene hatten die Gäste erst in der 46. Minute, als Austria-Keeper Robert Almer bei einem Kopfball von Arno Kozelsky zur Stelle war. Im zweiten Durchgang liefen die Veilchen weiter gegen die Menschenmauer der Kapfenberger an. Bazina läutete den Sturmlauf mit einem Weitschuss (51.) ein und auch ein Standfest-Kopfball (78.) ging knapp über das Tor. Der Außenverteidiger legte nur wenig später ideal für Diabang ab, der aber aus aussichtsreicher Position zu Unrecht zurückgepfiffen wurde. In der 88. Minute trafen die Veilchen dann zum zweiten Mal an diesem Abend Aluminium. Sulimani verfehlte das Leder zwar im ersten Versuch, aber im zweiten Anlauf knallte er den Ball noch an die linke Stange, ehe Schiedsrichter Konrad Plautz in der 93. Minute abpfiff. Es fehlte also das entscheidende Quentchen Glück für die Wiener Austria, die trotz zahlreicher guter Tormöglichkeiten den Abwehrriegel des KSV nicht knacken konnte. Nach Spielabpfiff wechselten die Fans der Westtribüne die Seite – über das Spielfeld marschierten sie zu ihrer neuen Heimat – der Ost-Tribüne. Aufstellung FK Austria Wien Almer – Standfest, Bak, Schiemer, Suttner – Sulimani, Blanchard, Hattenberger (68., Krammer), Acimovic – Bazina, Diabang (85., Madl). Aufstellung SV Kapfenberg Eisl – Osoinik, Fukal, Stepanek, Taboga – Milosevic (79., Erkinger), Siegl, Liendl, Felfernig (86., Lienhart) – Zimmermann, Kozelsky (70., Wieger). Gelbe Karten: Sulimani bzw. Osoinik, Taboga, Milosevic Die Interviews nach dem Spiel

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 19 44
2. FC Red Bull Salzburg 19 42
3. SK Rapid Wien 19 31
4. FC Flyeralarm Admira 19 28
5. LASK 19 26
6. CASHPOINT SCR Altach 19 25
7. FK Austria Wien 19 23
8. SV Mattersburg 19 18
9. RZ Pellets WAC 19 16
10. SKN St. Pölten 19 7
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