18.08.2008, 00:00 Uhr

DIE VORBEREITUNGSZEIT IST BEI FUßBALLERN BEKANNTLICH NICHT GERADE...

Die Vorbereitungszeit ist bei Fußballern bekanntlich nicht gerade...

Die Vorbereitungszeit ist bei Fußballern bekanntlich nicht gerade die beliebteste. Kraftraubende Lauf- und Sprinteinheiten, glühende Spinning-Räder und auch sonst wird reichlich geschwitzt. Einer, der sich völlig entgegen diesem Trend wie kein anderer über diesen Drill freut, ist Abwehr-Youngster Markus Suttner: „Erstmals seit langer Zeit konnte ich bisher eine komplette Vorbereitung ohne Probleme absolvieren. Vergangenen Winter kamen mir vor dem Spiel bei Galatasaray Istanbul und anschließend beim Lauftrainingslager zwei Seitenbandverletzungen in die Quere und auch die Sommervorbereitung litt noch unter den Nachwirkungen eines Mittelfußknochenbruchs, den ich mir Mitte April zugezogen hatte.“ Was eine verletzungsfreie Vorbereitung alles bewirken kann, ist für Suttner also eine höchst erfreuliche und schon fast vergessene Erfahrung: „Gegen Ende der Herbstsaison ging mir doch schon etwas die Luft aus, aber dank der letzten Wochen fühle ich mich so fit wie nie zuvor. Darüber bin ich heilfroh und in den verbleibenden fünf Wochen will ich noch weiter ordentlich Kondition bunkern.“ Motivation dafür ist allein schon, dass der Ex-Akademiker erstmals überhaupt mit der Kampfmannschaft ins Trainingslager nach Marbella fliegen wird: „Es war in den letzten Jahren viel Pech dabei, dass es bisher einfach nicht klappen wollte, aber damit ist jetzt hoffentlich endlich Schluss.“ Dass es in den vergangenen Monaten in der noch jungen Karriere von „Sutti“ derart steil bergauf ging und ausgerechnet das bittere Aus im UEFA-Cup gegen Lech Posen seine Sternstunde einläuten sollte, kam für ihn selbst überraschend: „Nach dem Posen-Match wollte der Trainer etwas Neues probieren und hat mich drei Tage später gegen Kapfenberg ins kalte Wasser geworfen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich eher nicht damit gerechnet, weil ich bei den Amateuren nicht gut war und mir eigentlich die Form fehlte. Zum Glück hat es trotzdem auf Anhieb geklappt.“ Nach dem ansprechenden Ligadebüt Anfang Oktober stand Suttner in zehn von elf verbleibenden Meisterschaftsspielen wieder in der Startelf der Daxbacher-Truppe. In dieser Zeit gelang ihm mit vier Assists nur eine Vorlage weniger als Austrias Topscorer Milenko Acimovic, der Suttner in seinen ersten Monaten nach dem Durchbruch mehr als einmal helfend unter die Arme griff, wie sich dieser erinnert:  „Davon, dass Milenko vor mir am linken Flügel spielt, profitiere ich sehr. Vor und nach dem Spiel und oft sogar während der Partie versucht er mir immer wieder mit Tipps und Anweisungen zu helfen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn auf diese Weise kann ich speziell von einem Topspieler wie ihm enorm dazulernen."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
» zur Gesamttabelle