21.08.2008, 00:00 Uhr

DIE SCHWARZE SERIE DER VERLETZUNGEN BEIM FK AUSTRIA GEHT WEITER,...

Die schwarze Serie der Verletzungen beim FK Austria geht weiter,...

Die schwarze Serie der Verletzungen beim FK Austria geht weiter, Donnerstag Abend erwischte es den Busfahrer der Veilchen. Gerhard Kolar rutschte zuhause aus, brach sich beim Sturz die Hand, er wird in den kommenden vier Wochen nicht am Lenkrad des violetten Straßenkreuzers sitzen. Viel bessere Nachrichten gibt es dagegen von Joachim Standfest. Der Dauerläufer der Austria ist nach seinem Bändereinriss im rechten Sprunggelenk auf einem sensationellen Weg zurück, er hat bereits seinen ersten Ausdauerlauf hinter sich. Zwar mit einem in allen Farben schimmernden Knöchel, der aber – gut einbandagiert von unseren Masseuren – der Belastung perfekt standhält. Knapp eine Woche vor dem Trainingslager in Marbella liefert uns der Teamspieler ein paar Einblicke und formuliert seine Ambitionen für die zweite Saisonhälfte. Du machst einen zufriedenen Eindruck, bist trotz der in Prag erlittenen Verletzung offensichtlich schon wieder bester Dinge? „Es geht mir viel besser, als man das nach diesem brutalen Pressball annehmen konnte. Neben Massagen und diversen Strombehandlungen habe ich schon wieder meine Runden mit Laufschuhen gedreht, kann auch mit der Mannschaft alles außer den Ballübungen machen.“ Eine Wunderheilung? „Nein, aber bei mir geht es generell immer sehr schnell. Bislang hatte ich nur eine gröbere Verletzung und das war 2005 ein Syndesmoseband-Einriss. Ich hatte vier Wochen Gips, danach ging es flott zurück ins Training.“ Du scheinst eine Roßnatur zu sein, in der Zeit der Vorbereitung sicher kein Nachteil. „Die Vorbereitung ist immer etwas mühsam, weil man auch ohne Ball arbeiten muss. Das macht das Training langweiliger als sonst, ist aber klarerweise notwendig. Ich freue mich schon auf Spanien, dort wird tolles Wetter sein, saftige Rasenplätze und viel Training mit Ball. Von dem her habe ich mit der Verletzung noch Glück im Unglück gehabt, weil wir erst dort das Fußballerische forcieren werden.“ Deine angestammte Position ist rechts in der Viererkette. An und für sich kein Problem, aber vor dir wird ständig gewchselt, spielt einmal Thomas Krammer, einmal Emin Sulimani. Ist es schwer, sich auf diesen permanenten Wechsel einzustellen? „Jetzt nicht mehr, im Vorjahr war es viel ärger. Da haben Mair, Aigner oder Sulimani gespielt, zwischendurch sogar ich und Ertl oder Troyansky hinter mir. Heuer muss ich mich nur auf zwei Spieler einstellen. Beim GAK war das aber auch nicht anders.“