21.04.2008, 00:00 Uhr

DIE SAISON IST MIT VIER SPIELEN ZWAR NOCH JUNG, ABER EIN NEUER SPIELER BEI...

Die Saison ist mit vier Spielen zwar noch jung, aber ein neuer Spieler bei...

Die Saison ist mit vier Spielen zwar noch jung, aber ein neuer Spieler bei der Wiener Austria hat derzeit wirklich gut lachen: Zum Saisonstart gegen Austria Kärnten noch für die letzte halbe Stunde eingewechselt, bestritt Thomas Krammer seitdem alle weiteren Partien über die volle Zeit. Eine Tatsache, die bei dem sympathischen Steirer doch eine gewisse Erleichterung hervorruft: „Ich bin noch lange nicht zufrieden, aber ich denke, ich habe mich gut in die Mannschaft eingefügt und gezeigt, dass ich auf der rechten Außenbahn eine Bereicherung für die Austria sein kann.“ Den Wechsel von Graz nach Wien bereut der 25-Jährige bisher keine Sekunde: „Die Umstellung nach zehn Jahren bei Sturm war viel unkomplizierter als ich es mir vorgestellt habe. Der Verein hat sich sehr um die neuen Spieler gekümmert und ich fühle mich eigentlich seit dem ersten Tag in Violett schon sehr wohl.“ Vor allem auch, weil es bei den Veilchen trotz etlicher Neuverpflichtungen große Fortschritte gibt: „Wir entwickeln uns als Team von Tag zu Tag sehr gut weiter. Man lernt die Laufwege seiner Mitspieler, die Abstimmung wird immer besser und für mich ist es nur ein Frage der Zeit, bis wir vor allem auch spielerisch das umsetzen, was zur Zeit mitunter noch nicht immer ganz nach Wunsch funktioniert.“  Beim Duo Standfest-Krammer auf der rechten Seite der Violetten herrschte dafür fast vom Start weg blindes Verständnis, wie auch schon Trainer Karl Daxbacher lobend erwähnte: „Sie harmonieren für die kurze Zeit schon ganz gut, hinterlaufen klug, wechseln sich immer wieder ab und sind dadurch sehr schwierig für die Gegner auszurechnen“, so der Austria-Coach. Krammer selbst hat für dieses blinde Verständnis keine wirkliche Erklärung: „Man könnte sagen, wir sind beide Obersteirer und das sind prinzipiell unkomplizierte Leute, aber es liegt wohl einfach daran, dass wir gut miteinander können. Wir haben beide oft genug sowohl auf der rechten Außenbahn in der Abwehr und im Mittelfeld gespielt, was das Spielverständnis für den anderen sicher erleichtert.“ Mit Trainer Daxbacher und dessen Art kommt Krammer bisher ebenfalls sehr gut zu Recht: „Eine der großen Stärken unseres Trainers liegt darin, dass er sich sehr gut in uns hineinversetzen kann. Ich glaube, es liegt daran, weil er selbst sehr lange auf hohem Niveau Fußball gespielt hat und besser als manch anderer weiß, was in uns vorgeht.“