20.10.2008, 00:00 Uhr

DIE POSITIVSTE ERSCHEINUNG DER WIENER AUSTRIA BEI DER 1:3-NIEDERLAGE...

Die positivste Erscheinung der Wiener Austria bei der 1:3-Niederlage...

Die positivste Erscheinung der Wiener Austria bei der 1:3-Niederlage gegen Sturm Graz war eindeutig Tormann Szabolcs Safar, der mit einigen sensationellen Reflexen Schlimmeres an diesem wenig erfreulichen Abend verhinderte. Überhaupt agiert der Schlussmann der Veilchen in der bisherigen Saison in Überform und erhält dafür von der Presse Woche für Woche Bestnoten. Trotz seiner starken Vorstellungen bleibt Safar aber gewohnt bescheiden: „Bis vor dem Ried-Spiel habe ich speziell von der starken Verteidigung vor mir profitiert. Ich habe solide gehalten, meine Leistung gebracht, aber mehr auch schon nicht.“ Die Rückschlage gegen Ried und Sturm ärgern den ansonsten so ruhigen Ungarn trotzdem noch immer gewaltig: „Wir haben in den letzten zwei Spielen sechs Tore kassiert und deshalb dürfen wir alle nicht zufrieden sein. Mir nützt es nichts, wenn ich viele schwierige Bälle entschärfe und wir am Ende trotzdem keine Punkte einfahren.“ Genau das Gegenteil war vor gut einem Jahr der Fall, als die Austria beim ersten Saisonduell in Salzburg Anfang Oktober 2008 durch einen Gewaltschuss von Emin Sulimani in letzter Sekunde mit 1:0 gewann, nachdem Safar zuvor nicht nur unzählige Großchancen der Bullentruppe zunichte gemacht hatte, sondern obendrein sogar noch einen Elfmeter parierte.