21.10.2008, 00:00 Uhr

DER OKTOBER KONNTE SICH BEI DEN AUSTRIA AMATEUREN WIRKLICH SEHEN LASSEN....

Der Oktober konnte sich bei den Austria Amateuren wirklich sehen lassen....

Der Oktober konnte sich bei den Austria Amateuren wirklich sehen lassen. In der ADEG-Ersten-Liga holten die Jungveilchen mit drei Siegen und einem Remis zehn von zwölf möglichen Punkten und im Cup schaltete man mit Red Bull Salzburg den aktuellen Tabellenführer der T-Mobile-Bundesliga aus. Damit steht die Truppe von Trainer Thomas Janeschitz im Viertelfinale des ÖFB-Cups und hat plötzlich auch in der Meisterschaft nur mehr einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer St. Pölten. Einer, der nicht nur im Oktober, sondern bereits die gesamte Saison zu den absoluten Stützen zählt, ist Verteidiger Christian Ramsebner (siehe Bild oben), für den diese Entwicklung kein Zufall ist: „Wir haben mittlerweile alle viel dazugelernt. Solche Siege wie das 4:1 gegen Innsbruck haben wir als eine der spielstärksten Mannschaften der Liga auch in der Vergangenheit schon gefeiert, aber der 1:0-Sieg letzten Freitag in Leoben war für mich symptomatisch für die Fortschritte die wir als Einzelspieler und als Team gemacht haben. Vor einem Jahr hätten wir dieses Spiel noch nicht gewonnen, aber wir sind reifer, cleverer und einfach abgebrühter geworden, machen weniger Fehler und behalten zumeist die Nerven. Besonders gilt das nicht zuletzt für den 19-jährigen Ramsebner selbst, der bereits seine dritte Saison bei den Amateuren bestreitet und für „Amas“-Coach Janeschitz einer der Aufsteiger der Saison ist: „Ramsi spielt bisher seine mit Abstand beste Saison. Als Abwehrchef war er bisher bei uns der Fels in der Brandung. Er attackiert viel klüger und energischer und macht dadurch viel weniger Fehler als früher. Vor allem von seiner Persönlichkeit und seiner Einstellung her hat er sich stark verbessert. Ich sehe ihn absolut am Weg nach oben.“ Eine Leistungssteigerung, die für den Ex-Akademiker aber nicht von ungefähr kommt: „Der Trainer hat mit mir nach dem Ende der vergangenen Saison ein langes Gespräch geführt. Er meinte, dass ich mein Potential nicht ausnütze und nicht zuletzt deshalb hat bei mir doch ein Umdenken eingesetzt. Ich konzentriere mich noch mehr auf den Fußball. Ich arbeite unter der Woche so viel wie noch nie zuvor, bleibe länger am Platz und schiebe Extraschichten im Fitnesscenter.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 19 44
2. FC Red Bull Salzburg 19 42
3. SK Rapid Wien 19 31
4. FC Flyeralarm Admira 19 28
5. LASK 19 26
6. CASHPOINT SCR Altach 19 25
7. FK Austria Wien 19 23
8. SV Mattersburg 19 18
9. RZ Pellets WAC 19 16
10. SKN St. Pölten 19 7
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