21.07.2008, 00:00 Uhr

DER MINIMUNDUS LIEGT NUR EINEN STEINWURF VOM STADION IN KLAGENFURT...

Der Minimundus liegt nur einen Steinwurf vom Stadion in Klagenfurt...

Der Minimundus liegt nur einen Steinwurf vom Stadion in Klagenfurt entfernt, die Wiener Austria spielte aber „maxi“. In einem packenden Duell wurde der SK Austria Kärnten mit 1:0 geschlagen und die Tabellenführung verteidigt. Die Bilanz von vier Meisterschaftssiegen in Folge und sieben inklusive Cup und UEFA-Cup kann sich sehen lassen. Bereits nach 30 Sekunden gab es erstmals Alarm im Strafraum der Austria, der Brasilianer Schumacher traf von halbrechts aber nur die Stange, den Abpraller versemmelte Adi. Spätestens ab diesem Zeitpunkt waren alle hellwach. Bei der Austria fehlte Jacek Bak, statt ihm spielte Michi Madl mit Fränky Schiemer in der Innenverteidigung, Milenko Acimovic sollte die Fäden im Mittelfeld ziehen, hatte es zunächst gegen Riedl und Chiquinho allerdings nicht leicht. Violett kämpfte um jeden Zentimeter, tat sich im Spielaufbau aber sehr schwer. Bezeichnend, dass wir mit einem Kopfball von Rubin Okotie in der 28. Minute die erste Chance in der Hypo Group-Arena hatten, kurz danach scheiterte er auch mit einem Schuß. Die größte aller Möglichkeiten in Hälfte eins hatte allerdings Adi nach einem Sololauf, der einen Fehler der Abwehr – Schiemer schoss Madl an, der Prellball kam direkt in den Lauf des Brasilianers - nicht nützten konnte (42.). Nach der Pause startete die Austria wesentlich stärker in die Partie, Schiri Meßner sorgte mit zwei Entscheidungen gegen uns vorerst aber für kein Hapy End. Erst gab er einen Standfest-Fallrückzieher, der im Tor landete, wegen gefährlichen Spiels nicht (50.), Augenblicke später gab er ein klares Elferfoul von Pusztai an Acimovic nicht (52.). In beiden Fällen war Meßner völlig „anti-violett“. Der Schlagabtausch ging auch danach munter weiter, aber Kopfbälle von Schumacher (54.) und Adi (58.) ließen die Kärntner wieder ungenützt. Und Tore, die man nicht schießt, bekommt man… Nach etwas mehr als einer Stunde spielte Acimovic einen Freistoß schnell auf Sulimani ab, der passte dem Slowenen sofort wieder in den Lauf, Acimovic zimmerte das Leder aus halbrechts von der Strafraumgrenze haargenau ins lange Eck. Kärntens Torsperre war damit nach 531 Minuten gebrochen. Aufgrund der Chancen eine etwas glückliche Führung, die Szabolcs Safar mit einem sensationellen Reflex festhielt, als er einen Nuhiu-Kopfball noch an die Latte abwehren konnte (80.). Und auch der Rest der Austria warf alles in die Waagschale und brachte den knappen Sieg mit viel Klasse und Routine über die volle Distanz. Die Generalprobe für Lech Posen ist geglückt und wenn man schon einen Blick weiter nach vorne wirft, war der Sieg ohenhin sensationell wichtig, denn jetzt haben wir mit Kapfenberg und LASK zwei Heimspiele in Folge.          Austria Kärnten: Schranz; Pusztai (74., Bubenik), Chaile, Ortlechner, Prawda; Riedl, Chiquinho, Weber (76., Nuhiu), Bukva; Adi, Schumacher.  FK Austria Wien: Safar; Standfest, Schiemer, Madl, Majstorovic (65., Troyansky); Sulimani (90., Krammer), Hattenberger, Blanchard, Acimovic; Okotie, Bazina (92., Metz). Gelb: Weber, Prawda; Acimovic, Okotie. Tor: Acimovic (66.). SR Meßner; 15.380.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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