28.07.2008, 00:00 Uhr

DER FK AUSTRIA WIEN SETZT SEINEN SIEGESZUG FORT, HAT BINNEN EINER WOCHE IN...

Der FK Austria Wien setzt seinen Siegeszug fort, hat binnen einer Woche in...

Der FK Austria Wien setzt seinen Siegeszug fort, hat binnen einer Woche in allen drei Bewerben, in denen man noch engagiert ist, sichere Erfolge eingefahren. Nach dem Aufstieg im Stiegl-Cup und dem 2:1 über Lech Posen im UEFA-Pokal, wurde auch in Altach das Maximum an Punkten eingesackt. Die Austria ist damit auch der Gewinner dieser Runde, denn als einziges der vier Topteams hat sie gewonnen. Karl Daxbacher bewies eine guten „Riecher“, brachte im Vergleich zum Donnerstag-Spiel vom Start weg im Angriff Mario Bazina statt Momo Diabang, der Kroate dankte es dem Trainer mit seinem vierten Saisontor (24.), das über Blanchard und Standfest nach einem schnellen Konter über die rechte Seite sehr schön herausgespielt wurde. Dabei schien Altach etwas besser aus der dreiwöchigen Bundesliga-Pause gekommen zu sein, hatte gleich zu Beginn durch Jagne eine gute Chance (3.), der Altacher traf aus kurzer Distanz aber zum Glück nichts ins Schwarze. Je länger dafür das Spiel dauerte, umso stärker wurde die Austria gegen eine verunsicherte Vorarlberger Truppe, die trotz Trainerwechsel weiter in der Krise steckt. Mit zwei guten Möglichkeiten hätte Violett schon vor der Pause alles klar machen können: Erst wurde ein Konter mit einem Überzahlspiel von 5 gegen 2 ungenützt gelassen (28.), danach hatte Joachim Standfest den nächsten Matchball am Fuß, er brachte die Flanke von Acimovic aber nicht an Keeper Michl vorbei, schoß ihm aus eineinhalb Metern nur auf die Brust (34.). Altach setzte nach dem Wechsel alles auf eine Karte, brachte Neuzugang Ailton und hatte damit die brasilianische Achse mit Ze Elias und dem „Kugelblitz“ auf dem Platz, die noch vor gar nicht so langer Zeit auf Europas großen Fußball-Bühnen für Furore sorgte. Aber der Glanz der goldenen Zeiten ist ab, zudem agierte Austrias Mannschaft sehr geschickt und spielte ihre ganze Routine aus. Bis auf einen Weitschuß und Kopfball von Hattenberger und etlichen Kontern, die aber zumeist kurz vor dem Altacher Tor abgefangen wurden, gab es in der spannenden, aber auch etwas hektischen Schlußphase keine dicken Chancen mehr. Der Lohn dieser Leistung ist der Sprung auf Platz 2 der Tabelle und eine mit Sicherheit positive Bilanz nach dem ersten Meisterschafts-Viertel, in dem man nur eine Niederlage kassierte. Altach: Michl; Mimm, Sereinig, Stückler, Kling; Pamminger (63., Mattle), Guem, Ze Elias, Schoppitsch (54., Ailton); Jagne (82., Pfister), Konrad. FK Austria Wien: Safar; Standfest, Bak, Schiemer, Majstorovic; Sulimani (61., Krammer), Blanchard, Hattenberger, Acimovic (92., Sun); Bazina (86., Madl), Okotie. Gelb: Ze Elias, Sereinig; Sulimani, Hattenberger, Okotie. Tor: Bazina (24.). SR Eisner; 6050.