18.03.2008, 00:00 Uhr

DER ARBEITSSIEG ÜBER WIT GEORGIA TIFLIS HAT ZUFRIEDENE GESICHTER BEIM...

Der Arbeitssieg über WIT Georgia Tiflis hat zufriedene Gesichter beim...

Der Arbeitssieg über WIT Georgia Tiflis hat zufriedene Gesichter beim FK Austria Wien hinterlassen. Der Aufstieg in die 1. Hauptrunde des UEFA-Cups hat mehrere Erkenntnisse gebracht. Die vielleicht wichtigste: Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie dagegenhalten kann, wenn es in einem „Pflichtsieg-Spiel“ um alles geht. Diese Einstellung muss sie auch am Sonntag (19:30 Uhr) gegen Mattersburg zeigen. AG-Vorstand Thomas Parits bringt den es auf den Punkt: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, 0:3 im Derby zu verlieren. Sowas hinterläßt eine tiefe Narbe und das muss man erst einmal wieder wegbekommen. Wir haben das jetzt überwunden und Selbstvertrauen dazu getankt.“ Das wird man gegen Mattersburg auch brauchen, denn das ist wieder eine Schnittpartie, in der es in der Tabelle um sehr viel geht. Mit einem Sieg hat man Luft auf die zweite Hälfte und wahrt zugleich den Abstand zu den momentanen Spitzenreitern. „Das Ergebnis am Sonntag ist richtungsweisend, also müssen wir gewinnen“, sagt Trainer Karl Daxbacher, der aber auch seine Spieler in die Pflicht nimmt und ihnen vor Augen hält, dass sie sich diesen Erfolg erst einmal erarbeiten müssen. Vom Kader her dürfte es keine großen Änderungen gegenüber Donnerstag geben. Jacek Bak hat zwar wieder etwas Probleme mit der Muskulatur im Gesäßbereich, ansonsten sieht es bei allen ganz gut aus. Selbst Joachim Standfest, im Moment Austrias einziger Teamspieler, hat nach seiner Hüftprellung das Training wieder aufgenommen. „Ich sehe keinen Grund, viel umstellen zu müssen“, so Daxbacher, „gegen Tiflis haben wir gut dagegengehalten, wenngleich die spielerische Linie etwas gefehlt hat. Mattersburg wird wieder so ein kampf- und körperbetontes Match, aber wir müssen nur auf uns schauen, der Glaube an die eigene Stärke sollte jetzt wieder passen.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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