27.01.2008, 00:00 Uhr

DER ÄRGER ÜBER DIE BITTERE 0:3-NIEDERLAGE IN PARNDORF IST ZWAR...

Der Ärger über die bittere 0:3-Niederlage in Parndorf ist zwar...

Der Ärger über die bittere 0:3-Niederlage in Parndorf ist zwar bei Amateure-Trainer Thomas Janeschitz noch nicht verraucht, aber sein Blick ist angesichts des schwierigen Auswärtsspiels am Dienstag (19:00 Uhr) gegen Schwadorf in der Südstadt schon wieder nach vorne gerichtet. „Sicher gibt es mir zu denken, dass wir nach zwei oder drei guten Spielen immer wieder eine schwache Leistung wie zuletzt abliefern, aber die Gegenwart heißt heute trotzdem Schwadorf.“ Die Gründe für den Aussetzer im Burgenland vergangenen Freitag lassen sich für Janeschitz nur erahnen: „Wir waren kollektiv schlecht und ich kann diesen Leistungsabfall nur so erklären, dass den vielen jungen Spielern noch die Konstanz und die nötige Reife fehlt. Mein Anspruch ist trotzdem ein höherer. Enttäuscht bin ich vor allem, weil wir uns eine Woche auf den Gegner vorbereitet haben und dann plötzlich nicht das umsetzen konnten, worauf hintrainiert wurde. Schwankungen sind in Ordnung, aber diese Vorstellung in Parndorf war unter jeder Kritik.“ Harte Worte, die hoffentlich in Hinblick auf das schwere Gastspiel in der Südstadt  ihre Wirkung nicht verfehlen werden. Für Schwadorf, das sich mit nur drei Punkten Abstand auf die Abstiegszone um den Klassenerhalt kämpft, ist das Duell mit den „Amas“ ein weiteres Endspiel, in dem Janeschitz eine enorme Steigerunge seines Teams erhofft und auch erwartet: „Nach solch einer Niederlage haben wir bisher immer eine entsprechende Reaktion gezeigt und ich bin überzeugt, dass wir uns auch dieses Mal von einer anderen Seite präsentieren werden.“ Der Gegner selbst ist für Janeschitz die große Unbekannte: „Wir spielen zum dritten Mal in dieser Saison gegen Schwadorf und zum dritten Mal werden wir nicht nur gegen einen anderen Trainer, sondern auch gegen eine andere Mannschaft antreten und hoffentlich zum dritten Mal einen Sieg einfahren.“ Die Chancen drei Punkte zu holen sieht Janeschitz gegen die hochkarätig bestückten Niederösterreicher durchaus gegeben: „Schwadorf ist als klarer Titelfavorit gestartet und erlebte bisher eine sehr durchwachsene Saison. Wenn wir ähnlich ambitioniert wie in den Spielen vor der Parndorf-Schlappe auftreten, liegen sie in unserer Reichweite.“ Einige alte Bekannte hat Janeschitz trotz der hohen Fluktuation beim Gegner schon ausgemacht: „Mit Ex-Austria-Tormann Thomas Mandl, Andreas Schicker und Michael Koller hat Schwadorf gleich drei ehemalige Veilchen in seinen Reihen.“ Dass es für einen möglichen Erfolg einige Umstellungen geben wird, ist für den Amateure-Coach beschlossenen Sache: „Ich werde nach dem Parndorf-Spiel sicher reagieren. Der Kader ist groß genug, damit der eine oder andere eine Nachdenkpause bekommt.“ Während Marin Leovac aufgrund einer Grippe ausfällt, ist neben dem wieder genesenen Harald Unverdorben auch U17-Akademie-Stürmer Gabor Markus ein Kandidat für Janeschitz: „In der Akademie zählt er derzeit zu den treffsichersten und da wir in den letzten Spielen im Angriff nicht gerade glänzen konnten, ist Markus aufgrund seiner guten Form sicher eine Option.“ Ein Zuckerl gibt es heute in der Südstadt auch für die Fans: Alle Zuschauer haben freien Eintritt.