15.02.2008, 00:00 Uhr

DAS HANDY VON TOMMY PARITS KÖNNTE ZURZEIT MEHR ALS NUR EINE MOBILBOX...

Das Handy von Tommy Parits könnte zurzeit mehr als nur eine Mobilbox...

Das Handy von Tommy Parits könnte zurzeit mehr als nur eine Mobilbox vertragen. Es läutet ständig, neben etlichen Spielermanagern melden sich auch viele Kandidaten, die sich um den Trainerposten beim FK Austria MAGNA bewerben möchten. Wie der General Manager der Violetten mit der Suche für einen Nachfolger für Didi Constantini vorankommt, welchem Anforderungsprofil er entsprechen muss und wie er mit der aktuellen Leistung der Mannschaft zufrieden ist, erzählte der sportliche Chef www.fk-austria.at. Gleich zum Einstand von Herrn Constantini gab es einen Sieg. Spielt die Mannschaft jetzt wieder so, wie Sie sich das vorstellen? "Wichtig waren einzig und allein die drei Punkte. Dass es noch ein gewisses Maß an Unsicherheit gibt, hat man gespürt, aber der Biss war wieder da, der berühmte Trainereffekt ist eingetreten. Die Mannschaft wollte unbedingt gewinnen, hatte freilich noch etwas Sand im Getriebe, aber innerhalb von drei Tagen kann man nicht alle komplett umdrehen." War das 0:2 im Derby ein Weckruf zur gerade noch richtigen Zeit? "Eine Derby-Niederlage ist zu jedem Zeitpunkt ein Fauxpas. Aber wenn Sie mich schon fragen, sage ich, dass es vor der Pause sehr ausgeglichen war, danach haben wir keinen Willen mehr gezeigt. Rapid war auch nicht besser, hat aber mehr gekämpft. So darf ich mich als Austria nicht präsentieren, das verzeiht einem in einem Derby keiner, demnach musste ich reagieren." Ist Ihnen die Trennung von Georg Zellhofer schwer gefallen? "Natürlich, denn wir haben gemeinsam auch sehr schöne und erfolgreiche Zeiten durchlebt. Aber ich musste ein Zeichen setzen, der Druck wurde zu groß." Mit Didi Constantini haben Sie rasch einen Nachfolger präsentiert, war er die erste Wahl? "Ja, denn Didi ist für unsere Situation prädestiniert gewesen. Er hat schon des öfteren als Feuerwehr sehr gute Arbeit geleistet, hatte keinen Vertrag, aus dem man ihn loseisen musste, kennt die Austria. Ich musste nicht lange überlegen." Was kann Constantini bewirken, was erwarten Sie von ihm? Ein neuer Trainer kann Blockaden lösen, jeder Spieler beginnt bei Null, er kann sich neu empfehlen, gegenseitige Vorurteile fallen weg. Didi war von seiner Art der ideale für diese Situation, er hat seine eigenen Ansichten. Vor allem im mentalen Bereich ist seine Arbeit nun gefragt."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 19 44
2. FC Red Bull Salzburg 19 42
3. SK Rapid Wien 19 31
4. FC Flyeralarm Admira 19 28
5. LASK 19 26
6. CASHPOINT SCR Altach 19 25
7. FK Austria Wien 19 23
8. SV Mattersburg 19 18
9. RZ Pellets WAC 19 16
10. SKN St. Pölten 19 7
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