24.06.2008, 00:00 Uhr

CRASH, BOOM, BANG -  DAS WAR LEIDER GAR NIX! OHNE DAMPF UND OHNE...

Crash, boom, bang -  das war leider gar nix! Ohne Dampf und ohne...

Crash, boom, bang -  das war leider gar nix! Ohne Dampf und ohne Esprit kassierte der FK Austria Wien beim SV Ried die zweite Saisonniederlage und verlor auch die Tabellenführung. Eine blasse Vorstellung, in der es nicht eine brandgefährliche Situation von Violett gab. Ried tat der Austria nicht denselben Gefallen wie vor einer Woche der LASK und versuchte mitzuspielen. Die Innviertler warteten in ihrer Hälfte auf ihre Chance, zogen sich zumeist bis hinter die Mittellinie zurück. Das machte ein Durchkommen sehr schwer. Der feuchte und somit glitschige Boden war für das technische Spiel der Veilchen zusätzlich Gift und Galle. Traurig, aber wahr: Vom Schwung des 5:0 über die Linzer war null Komma Josef zu sehen, die einzigen Lichtblicke waren ein abgefälschter Schuss von Mario Bazina (1.) und ein Weitschuss von Rubin Okotie (36.). Ansonsten waren brenzlige Situationen praktisch nicht vorhanden. Auch nicht bei den Riedern, aber die nützten eine Flanke trotzdem zur Führung: Flanke von Berger auf Nacho, der sich im Luftkampf gegen Suttner durchsetzte und per Kopf zum 1:0 traf (21.).    Obwohl die Mannschaft nur an einer Position gegenüber dem „Fünferpack“ verändert wurde (Madl statt Metz), klappte diesmal fast gar nichts. Die Qualität der Vorwoche war wie weggeblasen, den Austrianern fiel einfach nichts gegen das ambitionierte Rieder Spiel ein. Statt aber das Gegentor als Weckruf zu verstehen, ging es bei Acimovic & Co. im selben Trott weiter. Nicht einmal mit einer Standardsituation, ansonsten immer eine unserer guten Waffen, wurde es für Ried gefährlich. Anders die Gastgeber: Einen Freistoß von Drechsel köpfte der lange Burgstaller zur Vorentscheidung ein (55.). Karl Daxbacher probierte Mitte der zweiten Halbzeit nochmals den Umschwung reinzubringen, hatte drei Stürmer am Feld (Topic, Diabang, Okotie), aber auch das änderte nichts zum Guten. Im Gegenteil, nach einem Alleingang von Salihi fiel auch noch das 0:3 (84.). Praktisch im Gegenzug verkürzte Mario Bazina noch mit einem Freistoß auf 1:3 - zu spät. Am Sonntag werden wohl beide Teams Kopfweh haben – die einen vom Feiern, die anderen vom miserablen Spiel. Das muss aber schnell aus den Gehirnwindungen, denn bereits am Dienstag geht es im Cup-Achtelfinale weiter. Die Austria spielt um 19 Uhr beim FC Lustenau (ADEG Erste Liga), Abflug von Schwechat nach Vorarlberg ist schon Montag Abend. SV Ried: Gebauer; Stocklasa, Glasner, Burgstaller, Ulmer; Brenner, Mader (86., Kovacevic), Drechsel (78., Salihi), Berger; Lexa, Nacho (90., Strak). FK Austria Wien: Safar; Standfest, Bak, Schiemer, Suttner (75., Diabang); Krammer (46., Sulimani), Madl (58., Topic), Blanchard, Acimovic; Okotie, Bazina. Gelb: Mader, Gebauer; Blanchard. Tore: Nacho (21.), Burgstaller (55.), Salihi (84.); Bazina (86.). SR Eisner; 4.500.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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