09.08.2008, 00:00 Uhr

BRIGITTE JANK IST ES AUFGRUND IHRER BERUFLICHEN KARRIERE GEWOHNT SICH IN...

Brigitte Jank ist es aufgrund ihrer beruflichen Karriere gewohnt sich in...

Brigitte Jank ist es aufgrund ihrer beruflichen Karriere gewohnt sich in einer Männderdomäne wie Fußball behaupten zu müssen. Seit Juni 2008 ist sie Vizepräsidentin beim FK Austria Wien. Wie sie mit dieser Rolle umgeht und welche Worte sie an die Mannschaft beim ersten Treffen gerichtet hat, hat sie www.fk-austria.at erzählt. Zunächst nachträglich herzliche Gratulation zu Ihrer Wahl zur Vizepräsidentin des. Sie sind ja auch Präsidentin der  Wirtschaftskammer Wien. Sehen Sie Überschneidungen  von Wirtschaft und Fußball? "Wirtschaft und Fußball gehören natürlich eng zusammen. Einerseits ist Fußball ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, andererseits lernt man als Fußballer,  wie wichtig ein gutes, eingespieltes Team ist, um  gemeinsam ein tolles Ergebnis zu erzielen. Das gilt im  Sport ebenso wie im Wirtschaftsleben." Die Wiener Austria definiert sich  selbst als Fußballklub der besonders familienfreundlich  ist. Ist das für Sie wichtig? "Die Familie ist mir prinzipiell sehr wichtig.  Besonders toll ist es, wenn sich ein Fußballklub dieses  Motto selbst auf die Fahnen heftet und vorlebt. Denn  allzu oft ist Sport eher trennend als verbindend. Sport  sollte Familien nie auseinander dividieren. Wenn zum  Beispiel ein Teil der Familie am Sportplatz ist, während  der Rest zu Hause sitzt. Das gemeinsame Erlebnis,  aber auch das gemeinsame Sportbetreiben ist wichtig – nicht nur für Burschen. Besonders freue ich mich  daher, dass Fußball immer öfter auch von Frauen und  Mädchen aktiv betrieben wird." Sie sind ja nicht nur in der Wirtschaft  in einer Männerdomäne erfolgreich, sondern  nun auch im Fußball, ist das eine Herausforderung? "Nein, es ist keine Herausforderung, sondern  eine besondere Freude. Ich komme ja aus der Immobilien-  und Baubranche, die stets männerdominiert war.  Daher ist das für mich nichts Außergewöhnliches. Ich finde es aber sehr positiv, dass eine männerbestimmte Organisation, wie es Fußballklubs in ihren Strukturen  traditionell sind, sich öffnet und ein Zeichen in  Richtung Frauen setzt." Sie haben beruflich auch mit dem Wiener Bürgermeister zu tun. Er ist bekanntlich ein glühender Austrianer. Dient diese Tatsache der  Zusammenarbeit mit ihm auf politischer Ebene? "Unsere Zusammenarbeit war immer hervorragend, auch wenn natürlich alles noch weiter vertieft  werden kann. Aber Wirtschaft und Stadt Wien arbeiten seit jeher eng zusammenarbeiten und tun das auch höchst erfolgreich. Dass sich das auf einer sportlichen Ebene fortsetzt, ist ein zusätzlicher Bonus."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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