09.01.2008, 00:00 Uhr

AUSTRIAS GENERAL MANAGER THOMAS PARITS BLICKT IM INTERVIEW MIT...

Austrias General Manager Thomas Parits blickt im Interview mit...

Austrias General Manager Thomas Parits blickt im Interview mit www.fk-austria.at mit Freude aber letztendlich auch Wehmut auf die zu Ende gegangene Saison zurück, spricht über mögliche Neuverpflichtungen sowie die Rückkehr von Karl Daxbacher nach Favoriten und sieht optimistisch in die violette Zukunft.   Wenn Sie mit einigen Tagen Abstand auf die Saison 2007/08 zurückblicken, was bleibt von Ihrer ersten vollen Saison als General Manager bei der Wiener Austria für ein Gesamteindruck? Ich muss vorausschicken, dass ich ein sehr ehrgeiziger Mensch bin und deshalb können wir mit der abgelaufenen Saison nicht ganz zufrieden sein. Im Herbst hatten wir mit dem Spiel bei Wacker Innsbruck die große Chance, auf acht Punkte davon zu ziehen. Wäre das gelungen, behaupte ich, dass die Meisterschaft anders verlaufen wäre. Darum können wir uns aber heute nichts mehr kaufen und zum Glück haben wir mit dem 2:1 im Endspiel gegen Wacker Innsbruck vergangenes Wochenende noch die Qualifikation für den UEFA-Cup geschafft. Nach einem zwischenzeitlichen Tief können wir also auch von einem versöhnlichen Ausklang sprechen.   Woran lag es, dass es trotz 14 Runden in Serie auf Platz eins samt Herbstmeistertitel schlussendlich nicht mit dem Titel geklappt hat? An einigen Dingen. Gegen Ende der Herbstmeisterschaft hat die letzte Spritzigkeit gefehlt. Die UEFA-Cup-Gruppenphase haben wir souverän erreicht, dort lief es für uns dann aber nicht ganz nach Wunsch, was alles nicht leichter gemacht hat. Wirklich verspielt haben wir diese Meisterschaft aber vor allem gegen die kleinen Teams. Im Herbst mit teils wirklich unnötigen Niederlagen in Kärnten, Innsbruck oder Altach, im Frühjahr leider besonders mit einigen schwachen Vorstellungen im Horr-Stadion. Ein 1:1 gegen Altach oder ein 0:1 gegen Kärnten in einer entscheidenden Phase des Titelkampfes dürfte gerade vor eigenem Publikum nicht passieren. Sicher kamen noch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen dazu, die unsere Moral nicht gerade gehoben haben, aber selbst mit diesen hätten wir es noch in der Hand gehabt.   Mit harter aber herzlicher Hand hat Interimstrainer Didi Constantini dann aber doch noch dafür gesorgt, dass die Austria auch kommende Saison im UEFA-Cup spielen wird. Didi Constantini hat meine Erwartungen wirklich voll erfüllt. Er war ein echter Glücksgriff. Mit vier Siegen und einem Remis aus sechs Spielen hat er für uns die Kohlen noch aus dem Feuer geholt. Vor allem Effizienz hat  uns in diesen Partie ausgezeichnet. Aus der gesamten Saison müssen wir mitnehmen, dass es besser ist, den Gegner vielleicht nicht über das ganze Spiel zu beherrschen aber die nötigen Treffer zu erzielen, als in 90 Minuten blind anzurennen und in Schönheit zu sterben. Hauptsache ist jetzt, dass wir im Europacup dabei sind. Für einen Verein wie die Austria ist das internationale Geschäft enorm wichtig, weil dadurch zusätzliche Sponsorsummen lukrier werden könnent und nicht zuletzt interessante Spieler etwas leichter zu bekommen sind.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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