08.08.2008, 00:00 Uhr

AUF DER EINEN SEITE: DER CUP IST IMMER WIEDER EIN EIGENES KAPITEL MIT...

Auf der einen Seite: Der Cup ist immer wieder ein eigenes Kapitel mit...

Auf der einen Seite: Der Cup ist immer wieder ein eigenes Kapitel mit eigenen Gesetzen. Auf der anderen Seite: Gibt es einen Unterschied in der jeweiligen Spielstufe, gibt es auch einen Favoriten. Wie beim Duell in der 2. Runde des Stiegl-Cups am Freitag zwischen dem SC Weiz und den Austria Amateuren. Und der kann bei diesen Vorzeichen bloß Austria Amateure heißen. Die Jungveilchen spielen nicht nur eine Klasse über ihren Gegnern, die Weizer sind noch dazu denkbar schlecht in diese Saison gestartet. Nach sechs Runden in der Regionalliga Mitte liegen sie am 16. Und damit letzten Tabellenplatz, haben am Wochenende daraus die Konsequenzen gezogen und den Trainer entlassen. Nun ist mit Werner Ostermann ein neuer Mann, der aber aus den eigenen Reihen kommt, ins erste Glied nachgerückt. Amateure-Coach Thomas Janeschitz will sich dennoch nicht blenden lassen und fordert von seinen Spielern: „Wir dürfen nicht blauäugig sein und glauben, dass es für uns ein lockerer Spaziergang wird. Wir werden genau wie in jedem anderen Spiel auch die Zweikämpfe suchen und annehmen müssen.“ Der Trainerwechsel, der jedem etwas Auftrieb gibt, weil die Karten neu gemischt werden, soll für Bichelhuber & Co. auch nicht zum Stolperstein werden. „Sie haben ihre Probleme, das wissen wir, sonst hätten sie nicht den Trainer ausgetauscht. Von der Papierform her sind wir dennoch klarer Favorit und diese Rolle nehmen wir auch gerne an.“     Anpfiff beim steirischen Regionalligisten ist um 19 Uhr, bis auf die Verletzten Weiss und Gorgon stehen Janeschitz alle Männer zur Verfügung. Die Kampfmannschaft ist erst am Samstag dran, trifft in der Südstadt auf die Admira Amateure (16 Uhr).