11.09.2008, 00:00 Uhr

AUF DEM WEG IN DIE WEIHNACHTSPAUSE HABEN DIE SPIELER DES FK AUSTRIA WIEN...

Auf dem Weg in die Weihnachtspause haben die Spieler des FK Austria Wien...

Auf dem Weg in die Weihnachtspause haben die Spieler des FK Austria Wien das Christkind schlussendlich doch gefunden. Dabei hat es lange nicht danach ausgesehen, es wurde das erwartete Geduldsspiel, das Milenko Acimovic (Bild) mit seinen Saisontoren 10 und 11 aber  zu unseren Gunsten entschied. Mit diesem Erfolg läßt es sich sehr gemütlich in den dreiwöchigen Urlaub gehen, der mit Sonntag beginnt. Trainer Karl Daxbachers erstes Resumee: "Wir hatten im Sommer mit dem Abgang einiger namhafter Spieler viele Umstellungen. Unter diesen Vorzeichen bin ich mit der Punkteausbeute von 42 Punkten zufrieden. Es waren sehr viele enge Spiele dabei, die direkten Konkurrenten gewinnen viele ihrer Spiele hingegen sehr souverän. Da haben wir Nachholbedarf." Geht spielerisch nichts mehr, muss der Zauberer aus Slowenien her! Der Spielmacher der Violetten fasste sich in der 72. Minute ein Herz und zog aus gut 25 Metern mit einem Gewaltschuss ab, bei dem Tormann Bliem keine Chance hatte, die Kugel segelte genau ins Eck. Der erste Dreipunkter im Burgenland seit über zwei Jahren (1:0 am 19. August 2007) war eingefahren.  In der Schlussminute pfefferte er einen Freistoß vom linken Strafraumeck direkt aufs Tor, diesmal patzte Bliem, der den Ball zwischen Brust und Arme durchrutschen ließ. Acimovic und der Austria konnte es egal sein, jetzt darf für ein paar Tage einmal gefeiert und tief Luft fürs Frühjahr geholt werden. Jetzt ist die Austria im Rennen um die Spitzenplätze der Bundesliga wieder dick dabei, doch mehr als eine Stunde musste sie kämpfen und zittern. Denn auch gegen die seit einer Ewigkeit sieglosen Mattersburger – mittlerweile 15 Partien - roch es wie schon vor drei Wochen wieder nach einem 0:0. Man hatte das Gefühl, wer das erste Tor schießt, der wird gewinnen. Und so war es dann auch. Aber im Gegensatz zum 15. November waren diesmal mehr Strafraumszenen im Pappelstadion zu sehen. Und wir hatten auch etwas Glück und einen sehr guten Szabolcs Safar, der zu Recht von den ORF-TV-Experten im Herbst zum besten Keeper der Liga gewählt wurde. Die violette Nummer 1 bewahrte seine Mitspieler speziell in Hälfte 2 mit einigen Glanzparaden vor einem Gegentreffer (Atan 51. sowie Naumoski 52 und Jancker 58.), bei einem Stangenköpfler von Jacek Bak nach Czismadia-Flanke benötigte er allerdings auch das Glück des Tüchtigen (8.). Daxbacher probierte es vom Start weg mit der offensivsten Variante, die er aufbieten konnte: Mit der Flügelzange Sulimani/Krammer und Diabang statt dem gesperrten Okotie. Der Senegalse hätte bereits in der 55. Minute die Führung herausknallen können, verfehlte eine Suttner-Vorlage aber um wenige Zentimeter. Vor dem Wechsel scheiterten jeweils Bazina (8., 35.) und Krammer (5.) mit Schüssen auf Mattersburgs Gehäuse. Mit diesem Sieg, den in den letzten Minuten Safar nochmals mit allen Händen und Füßen gegen die Burgenländer verteidigte, überholt die Austria zumindest bis zum Sonntags-Spiel Rapid in der Tabelle und ist vorerst Dritter. Aus den letzten sechs Partien haben wir 14 von 18 möglichen Punkten gesammelt - reife Leistung. Wir wünschen dem Trainerteam und den Spielern frohe Weinachten und einen guten Rutsch! Erholt Euch, Jungs, im Februar greifen wir wieder voll an! Mattersburg: Bliem; Csizmadia (86., Mannsberger), Malic, Mravac, Pöllhuber; Atan, Sedloski, Wagner, Mörz; Jancker (74., Lindström), Naumoski. FK Austria Wien: Safar; Standfest, Bak, Dragovic, Suttner; Krammer, Blanchard, Sulimani (74., Madl); Bazina (57., Mössner), Acimovic; Diabang (89., Metz). Gelb: Pöllhuber, Csizmadia, Atan, Wagner, Mörz. Tore: Acimovic (72., 90.) SR Plautz; 4.400.