06.03.2008, 00:00 Uhr

AUCH AM TAG NACH DER GRÄSSLICHEN FEHLENTSCHEIDUNG DES...

Auch am Tag nach der grässlichen Fehlentscheidung des...

Auch am Tag nach der grässlichen Fehlentscheidung des Schiedsrichter-Gespanns ist der Ärger in der Geschäftsstelle der Wiener Austria nicht verraucht. Die Aberkennung des regulären Tor von Hannes Aigner gegen den LASK wurmt jeden einzelnen, General Manager Thomas Parits sagt stellvertretend: "Wir sind sehr enttäuscht, dass wir durch diese Fehlleistung wichtige Punkte eingebüßt haben, das schlägt auf den Magen." Dass der Kopftreffer nichts aus Abseitsposition gefallen ist, weiß mittlerweile jeder, auch Schiriassistent Ouschan, aber gerade er hätte es sehen MÜSSEN. Der Rasen im Horr-Stadion ist so geschnitten, dass man ganz klar entscheiden kann, ob jemand auf selber Höhe, davor oder dahinter ist. Aigner war im Moment der Ballabgabe einen (!) Meter vor LASK-Verteidiger Magreitter, der somit die Abseitsfalle aufgehoben hatte. Parits kopfschüttelnd: "Ich habe von der Tribüne aus gesehen, dass es kein Abseits gewesen sein kann. Schiedsrichter Gangl nehme ich aus der Schusslinie, aber vom Assistenten, der auf derselben Höhe gestanden ist, kann ich erwarten, dass er richtig entscheidet." Parits hat recht, denn es war kein Wimpernschlag, der den Ausschlag gegeben hatte, es war ein Versagen von Ouschan. Wenngleich der GM auch einräumt, dass man es als Unparteiischer derzeit nicht leicht hat: "Vielleicht sind alle übernervös aufgrund der krassen Fehlentscheidungen der letzten Wochen. Aber soviel steht auch fest, uns hat keine dieser Fehlentscheidungen geholfen." Den Kopf in den Sand zu stecken, wäre jetzt aber die falsche Reaktion. Fakt ist leider auch, dass wir aus einer unserer stärksten Waffen, den Standard-Situationen, diesmal kein Kapital schlagen konnten. "Es war wie ein Spiegelbild der Altach-Partie" sagt Parits, "wir haben achtzig Minuten auf ein Tor gespielt und konnten unsere Überlegenheit nicht ausnutzen. Unsere Dominaz war fast schon ein Nachteil, denn wir hatten wenig Platz zum Kombinieren. Mit diesen zwei Remis haben wir daheim allerdings bereits vier Punkte liegen gelassen." Am Samstag kommt es in Linz zum nächsten Showdown gegen den LASK. Ein Entscheidungsspiel, in dem es gegen den Titelkonkurrenten wieder um Big points geht. "Wenn wir vorne dabei bleiben wollen, brauchen wir ein positives Ergebnis. Wir werden aber nach dem kleinen Dämpfer sicher wieder rasch aufstehen und die Antwort auf der Linzer Gugl geben."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 36 81
2. FK Austria Wien 36 63
3. SK Puntigamer Sturm Graz 36 60
4. CASHPOINT SCR Altach 36 53
5. SK Rapid Wien 36 46
6. FC Flyeralarm Admira 36 46
7. SV Mattersburg 36 43
8. RZ Pellets WAC 36 42
9. SKN St. Pölten 36 37
10. SV Guntamatic Ried 36 35
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