06.04.2008, 00:00 Uhr

AUCH AM MONTAG WAR DIE GROßARTIGE AUFHOLJAGD DER WIENER AUSTRIA BEIM...

Auch am Montag war die großartige Aufholjagd der Wiener Austria beim...

Auch am Montag war die großartige Aufholjagd der Wiener Austria beim 3:2-Sieg über Red Bull Salzburg noch Gesprächsthema Nummer eins im Franz-Horr-Stadion. Während nicht wenige Fans am Vormittag bereits ihre Pässe für das Auswärtsspiel gegen Georgia Tiflis am Donnerstag für die einzureichenden Visa-Anträge abgaben, schwitzten die Veilchen unter der Regie von Trainer Karl Daxbacher schon wieder beim Training. Eine besondere Partie war das gestrige Spiel nicht nur für Siegestorschütze „Momo“ Diabang, der seine Torpremiere im violetten Dress feierte, sondern auch für Tormann Robert Almer, der erstmals seit seiner Rückkehr nach Favoriten wieder eine Meisterschaftspartie bestritt und mit einigen Glanzparaden ein entscheidender Faktor in diesem denkwürdigen Match war. Dass er in diesem Spitzenspiel aber nicht ganz fehlerfrei blieb, analysierte Almer auch am Tag danach ganz trocken: „Das 0:1 nach einer Minute nehme ich auf meine Kappe. Es war zwar ein schwierige Ball, weil er extrem geflattert hat, aber trotzdem war er wahrscheinlich haltbar.“ In der Folge hielt Almer die Veilchen vor der Pause dafür mit zwei absoluten Glanzparaden weiter im Spiel. Zuerst parierte er einen Ilic-Kracher auf der Linie sensationell und kurz vor der Pause verhinderte Almer einen fast sicher scheinenden Kopfballtreffer von Marc Janko. Der Goalgetter der Gäste kam im Strafraum frei zum Ball, aber da unser Keeper bereits energisch aus dem Tor auf den Salzburger-Topscorer zugesprintet war, konnte er dessen wuchtigen Kopfball noch abwehren. Besonders seine erste tolle Reaktion war für den 24-Jährigen aber ganz wichtig: „Gerade nach solch einem Gegentreffer war es wichtig, mit einer starken Parade ins Match zu kommen. Das gab Selbstvertrauen und zeigte auch allen anderem im Team und auf den Rängen, dass ich voll da bin. Seit meinem bislang letzten ernsthaften Pflichtspiel für Mattersburg ist doch schon fast ein Jahr vergangen und gerade für einen jüngeren Keeper wie mich, war das keine leichte Situation.“ Davon merkte man in den zweiten 45 Minuten aber nichts mehr, denn nach Wiederanpfiff strahlte der Steirer im Kasten der Veilchen viel Ruhe aus und vereitelte in der 82. Minute im Teamwork mit Fränky Schiemer noch eine ganz dicke Chance der  Gäste, als er dem allein heranstürmenden Sasa Ilic den Winkel so gut verkürzte, dass Schiemer dessen Roller gerade noch vor der Linie klären konnte.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 12 26
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 12 8
10. SKN St. Pölten 11 2
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