14.09.2008, 00:00 Uhr

AM FRÜHEN DIENSTAGNACHMITTAG  TRAFEN DIE AUSTRIA-SPIELER NACH...

Am frühen Dienstagnachmittag  trafen die Austria-Spieler nach...

Am frühen Dienstagnachmittag  trafen die Austria-Spieler nach dem Derby erstmals wieder zum Training beim Horr-Stadion zusammen. Den einhellige Tenor in der Kabine fasste Emin Sulimani treffend zusammen: „Die zwei Punkte, die wir beim 2:2 gegen Rapid noch aus der Hand gegeben haben, holen wir uns in Mattersburg wieder zurück!“ Eines hat Sulimani in seinen eineinhalb Jahren in Wien Favoriten, was Duelle mit den Burgenländern angeht, schon mitbekommen: „Es herrscht hier eine besondere Rivalität und gerade deswegen wollen wir unseren Fans, die nach Mattersburg immer besonders zahlreich mitreisen, vor dem Abschied in die Winterpause noch ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen.“ Auch gegen schwer angeschlagene Mattersburger rechnet „Suli“ aber nicht mit einem Spaziergang: „Sie haben zwar 14 Spiel in Serie nicht mehr gewonnen, aber genau darin liegt die Gefahr. Gegen die Austria sind sie nicht nur topmotiviert, sondern haben auch weniger zu verlieren. Trotzdem, wir haben mehr Qualität und ich bin guter Dinge, dass wir bei ihnen gewinnen können.“ Sein Resümee zur Herbstsaison fällt für unseren Flügelflitzer dagegen weit weniger euphorisch aus: „Die Ansprüche, die ich an mich selber habe, konnte ich in dieser Saison bisher kaum erfüllen. Ich bin nicht wirklich zufrieden mit meinen Leistungen und hoffe, vielleicht schon im letzten Saisonspiel in Mattersburg eine kleine Trendwende zu schaffen um im Frühjahr wieder zu alter Form aufzulaufen.“ Angesichts der Sperre von Stürmer Rubin Okotie wäre es sicher eine gute Gelegenheit für den gelernten Angreifer, seine Offensivvorzüge im Burgenland unter Beweis zu stellen. Den Ausfall unseres Teamstürmers sieht Sulimani mit gemischten Gefühlen: „Wir alle wissen, dass uns Rubin zuletzt wirklich viel weitergeholfen hat. Andererseits ist er damit zum Saisonauftakt gegen Sturm Graz im Frühjahr fix dabei und andere Stürmer wie beispielsweise Eldar Topic oder Lukas Mössner bekommen die Chance, sich zu präsentieren.“ Gleiches gilt auch für Sulimani, der sich noch gut an das letzte Tor der Veilchen vor fast genau einem Jahr im Pappelstadion erinnern kann: „Auch damals haben wir das letzten Spiel im Herbst in Mattersburg bestritten. David Lafata hat beim 1:1 für uns getroffen und ich habe den Ball bereits in der zweiten Minute aus guter Position über das Tor gedonnert, aber vielleicht klappt es für mich genau deshalb dieses Mal mit einem Treffer. Ich bin jedenfalls so wie die ganze Mannschaft topmotiviert, denn wir wollen unsere tolle Serie unbedingt weiter auszubauen.“ Gemeint ist damit der Erfolgrun der Veilchen in den letzten Runden. Mit einem möglichen Sieg im Burgenland wäre die Daxbacher-Elf nicht nur bereits sechs Mal in Serie ungeschlagen, sondern hätte mit 14 von 18 möglichen Zählern auch ihr Punktekonto vor dem Winter noch einmal ordentlich aufgebessert. Dass zeigt auch der Vergleich mit dem Vorjahr, als die Austria vor dem Match in Mattersburg nach 22 Meisterschaftsspielen trotz ex aequo Tabellenführung mit Sturm Graz erst bei 36 Punkten hielt - drei weniger als in dieser Saison mit 39 Zählern bei erst 21 ausgetragenen Runden.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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