28.01.2008, 00:00 Uhr

ALS AM SONNTAG ABEND GEGEN 20:30 UHR DER AUSTRIA-TROSS NACH DEM...

Als am Sonntag Abend gegen 20:30 Uhr der Austria-Tross nach dem...

Als am Sonntag Abend gegen 20:30 Uhr der Austria-Tross nach dem 4:0-Kantersieg in Wien Schwechat landete, hatte mit Hannes Aigner ein Spieler ein besonderes Erfolgserlebnis im Gepäck: „Ich habe mich über mein Tor riesig gefreut und dank dieses Sieges, sind wir dem UEFA-Cup-Platz ein großes Stück näher gerückt.“ Der Wichtigkeit seines Führungstreffers in der 71. Minute war sich der Tiroler auch am Tag danach trotz aller Bescheidenheit bewusst: „Es war eine Partie auf Messers Schneide, die normal das Team gewinnt, das zuerst trifft.“ Am 1:0 gegen die Vorarlberger hatte laut Aigner aber auch Spielmacher Milenko Acimovic großen Anteil: „Einem Altacher, der mich höchstens noch foulen hätte können, bin ich entwischt und und als Milenko zwei Spieler wunderschön an sich gezogen hat, war die Lücke in den Strafraum frei für mich.“ Befreiend war für Aigner sein erstes Tor seit 16. Februar, damals übrigens auch gegen die Altacher, aus mehreren Gründen: „Meinem Selbstvertrauen hat dieser Treffer nach zwei Monaten Torsperre sehr gut getan und in Hinblick auf die letzten zwei Spiele habe ich mich damit sicher empfohlen.“ Die drei Punkte gegen das Team aus dem Ländle waren für den Austria-Angreifer trotzdem mehr als hart erarbeitet: „Man muss schon so ehrlich sein, dass ein Endergebnis von 4:0 vielleicht eine Spur zu hoch ausgefallen ist, denn in den ersten 65 Minuten waren die Vorarlberger das bessere Team. Zum Glück waren wir clever genug und haben unsere Chancen in der letzten halben Stunde beinhart verwertet.“ Dass seit dem Trainerwechsel vor einigen Wochen mit ihm nun auch der Letzte der gesamten violetten Sturmabteilung (Lafata 3 Tore, Kuljic 2 Tore, Okotie und Aigner je 1 Tor) wieder getroffen hat, passt für den vierfachen Saisontorschützen ins Bild: „Ich weiß nicht warum, aber Constantini hat mit seinen Aufstellungen und Einwechslungen wirklich ein goldenes Händchen bewiesen. Es scheint fast so, als könnte er seine Erfolgsgeschichte bei der Wiener Austria wie schon vor einigen Jahren tatsächlich wiederholen.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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