12.02.2008, 00:00 Uhr

  GLORY, GLORY, AUSTRIA WIEN! WIR HATTEN HEUER SCHON SO VIEL PECH,...

  Glory, glory, Austria Wien! Wir hatten heuer schon so viel Pech,...

  Glory, glory, Austria Wien! Wir hatten heuer schon so viel Pech, beim "UEFA-Cup-Duell" gegen Sturm Graz ist dafür das Glück wieder zu uns zurück gekommen. Mit dem 2:1-Auswärtserfolg und dem gleichzeiten 1:2 des LASK in Kärnten sind wir wieder voll im Rennen um einen internationalen Startplatz, jetzt trennt uns bei unserer Aufholjagd nur noch ein Punkt vom dritten Rang.   Didi Constantini fixierte nicht nur in seinem zweiten Spiel den zweiten Sieg in Folge, er hatte mit seinen Auswechslungen während der Partie auch noch ein feines Händchen, denn die drei Joker sorgten für das Last-minute-2:1 Sekunden vor dem Abpfiff. Für einen war die Freude an diesem Abend aber besonders groß. Stepan Vachousek feierte erstmals seit dem 11.11.2006 ein Comeback in der Kampfmannschaft, der lange Leidensweg nach seinen drei Knieoperationen war damit zu Ende. Coach Didi Constantini, der bereits letzte Woche gegen Ried Arek Radomski nach dessen Kreuzband-OP "reaktiviert" hatte, setzte damit innerhalb weniger Tage ein zweites Ausrufezeichen, das von den vielen mitgereisten Fans sehr positiv aufgenommen wurde. Die Rückkehr unserer Nummer 10 war aber nicht die einzige Überraschung in der Grundelf, dem Constantini ein 4-5-1-System zurechtzimmerte: Metz mit Bak in der Innenverteidigung, Radomski mit Blanchard im defensiven Mittelfeld, Okotie als einzige echte Spitze, dahinter versuchten Vachousek und Acimovic zu "fideln", rechts marschierte Wolfi Mair statt dem Doppelpack-Schützen gegen Ried David Lafata, der wegen einer Grippe geschwächt zunächst auf der Bank saß. Insgesamt sechs Änderungen gegenüber dem 2:0 der Ried-Partie, wobei die am frühen 0:1 allesamt nichts dafür konnten: Weiter Abschlag von Sturm-Ersatzkeeper Schicklgruber, Muratovic verlängerte mit dem Kopf, Bak wollte vor Haas klären, überhob mit seinem Ausputzversuch aber auch den herauslaufenden Fornezzi (24.) - unglücklicher geht's nimmer... Ein Schock, von dem sich die Austria, die phasenweise mit dem "Zaubermittelfeld" Vachousek/Acimovic sehr gut spielte, zum Glück rasch erholt hat und die richtige Antwort gab - mit drei der sechs "Neuen": Blanchard zu Acimovic, der drehte sich einmal um die Achse, spielte Okotie perfekt frei und der bullige Stürmer schob den Ball cool unter Schicklgruber ein (42.). Nach vier Minuten hat er mit einem Weitschuss, der nur knapp vorbei ging, erstmals angeklopft, diesmal passte alles zusammen. Die Chance auf einen UEFA-Cup-Platz war damit plötzlich wieder intakt, dementsprechend motiviert war Violett auch nach der Pause. Lafata kam für Mair und hatte mit einem Volley bereits die riesige Möglichkeit aufs 2:1, Schicklgruber parierte aber sensationell (54.), Milenko Acimovic scheiterte mit zwei Freistößen jeweils knapp (50., 57.). Die UPC-Arena, die mit 14.600 Besuchern fast ausverkauft war, sah in dieser Phase in tolles Spiel, in dem die Austria immer stärker wurde, und am Ende mit dem Golden Goal durch die drei Joker belohnt wurde: Lafata hob den Ball hoch in den Strafraum, Sulimani köpfte zu Kuljic, der vollstreckte (89.). Ein Traumresultat! Didi Constantini belohnte anschließend die Mannschaft mit zwei freien Tagen. SK Sturm: Schicklgruber; Lamotte, Prödl, Shiashvili (73., Sonnleitner), Prettenthaler; Krammer, Kienzl, Säumel, Salmutter (71., Stankovic); Muratovic, Haas. FK Austria MAGNA: Fornezzi; Standfest, Metz, Bak, Gercaliu; Mair (46., Lafata), Blanchard, Radomski; Vachousek (74., Sulimani), Acimovic; Okotie (77., Kuljic). Gelb: Bak, Okotie. Tore: Bak (24./ET); Okotie (42.), Kuljic (89.). SR Brugger; 14600.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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