23.09.2008, 00:00 Uhr

„AMAS“-ERFOLGSCOACH THOMAS JANESCHITZ WIRD DIE VIOLETTEN...

„Amas“-Erfolgscoach Thomas Janeschitz wird die violetten...

„Amas“-Erfolgscoach Thomas Janeschitz wird die violetten Amateure im Winter Richtung ÖFB verlassen. Es ist ein emotionaler Abschied, hat „Tommy“ doch fast sieben sehr erfolgreiche Jahre als Trainer und Persönlichkeit bei der Wiener Austria verbracht. Zuerst als Betreuer in der Akademie, dann als erfolgreicher Co-Trainer der Kampfmannschaft im Meisterjahr 2005/06 und schließlich als ambitionierter Coach der Amateure, wo er etliche Youngsters formte, die mittlerweile in der Kampfmannschaft für Furore sorgen. Im Interview mit www.fk-austria.at zieht Thomas Janeschitz ein Resümee über seine violetten Jahre. Mit der kommenden Winterpause werden Sie die Wiener Austria verlassen. Wie fällt Ihre Bilanz aus? Ich denke, wir können alle gemeinsam und ich ganz persönlich durchwegs positiv bilanzieren. Was die Nachwuchsarbeit in der Akademie und die Amateure betrifft, wurden die Vorgaben des Vereins, so viele Spieler wie möglich an die Kampfmannschaft heranzuführen, klar erfüllt. In meiner Zeit beim Klub habe ich sehr viele Spieler begleitet, die mittlerweile in der Bundesliga aufzeigen und das macht mich in gewisser Weise stolz. Sechseinhalb Jahre bei der Austria erfolgreich arbeiten zu dürfen, sind Bestätigung genug, dass ich einen guten Job gemacht habe. Fränky Schiemer, Rubin Okotie, Florian Metz, Michael Madl, Markus Suttner oder Aleksandar Dragovic sind nur jene jungen Spieler, die in Ihrer Zeit den Durchbruch in der Bundesliga geschafft haben. Worauf führen Sie diese hohe Quote zurück? Vor allem auf unsere kontinuierliche Arbeit. Wenn man die Möglichkeit bekommt, kontinuierlich und professionell zu arbeiten, ist das am Ende fast immer von Erfolg gekrönt. Es spricht sehr für die Austria, dass ich diese Chance auch nach einem holprigen Start über einen längeren Zeitraum bekommen habe und auch für mich, dass ich sie genützt habe. Die Austria hat meiner Meinung nach einen sehr guten Weg eingeschlagen und natürlich macht es mir die jetzige Entscheidung viel leichter, wenn ich mir keine Sorgen um die Zukunft des Vereins und seinen Nachwuch machen muss. Wie geht es bei Ihnen nun weiter? Ich werde zukünftig die ÖFB-Trainerausbildung leiten. Ich habe diesen Schritt gesetzt, weil es Zeit für eine neue Herausforderung war, auch um mich persönlich weiterzuentwickeln. Dieser Schritt war von langer Hand und professionell geplant. Auch um eine reibungslose Übergabe zu gewährleisten, waren alle handelnden Personen frühzeitig informiert. Es spricht für unsere gute Zusammenarbeit und die Entwicklung beim Klub, dass professionell und sehr erfolgreich weitergearbeitet werden konnte und wir beispielsweise mit dem Sieg gegen Red Bull Salzburg und dem Einzug ins ÖFB-Cup-Viertelfinale ein weiteres Highlight setzen konnten. Welchen Rat können Sie Ihrem Nachfolger und Ihren Spielern geben? Den Weg weiterzugehen, den die Wiener Austria und ihre Amateure bestreiten. Es ist sicher nicht immer leicht, aber gerade als Amateure-Trainer gilt es, manchmal den persönlichen Erfolg hinten anzustellen, um auf Sicht erfolgreich zu sein. Die Zielsetzung ist hier einfach etwas anders. Es zählen nicht nur Punkte und Tore, sondern vor allem die jungen Spieler, die bestmöglich gefördert werden müssen, um möglichst schnell den Sprung ganz nach oben zu schaffen. Die Austria ist klug genug, hier eine gute Wahl zu treffen. Was meine Spieler betrifft, wir haben schlussendlich ein sehr gutes Verhältnis zueinander gehabt. Sie haben schnell bemerkt, dass nicht alles falsch ist, was ich ihnen sage. Wenn sie so konsequent weiterarbeiten, werden viele nicht aufzuhalten sein. Sie haben Ihre Fußballerkarriere mit sechs Jahren im Austria-Nachwuchs begonnen, waren Spieler und Trainer bei den Veilchen, werden wir Sie auch zukünftig weiter im Horr-Stadion sehen? Davon gehe ich schon aus! Wir scheiden im besten Einverständnis, die Austria wird für mich nach dieser langen und schönen Zeit sicher weiter eine Herzensangelegenheit bleiben. Wir wünschen Thomas Janeschitz im Namen der Austria viel Erfolg für die kommenden Aufgaben und sagen „Danke“ für schöne Jahre im engsten Kreise der Veilchen!  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
» zur Gesamttabelle