27.10.2007, 00:00 Uhr

WER AUSTRIAS FLÜGELFLITZER WOLFGANG MAIR IN DIESEN TAGEN BEIM...

Wer Austrias Flügelflitzer Wolfgang Mair in diesen Tagen beim...

Wer Austrias Flügelflitzer Wolfgang Mair in diesen Tagen beim Training zusieht, spürt es förmlich: Die Freude am Fußballspielen ist zurück und die langwierige Muskelverletzung, deren Folgen und Nachwehen der Tiroler noch bis in den Oktober hinein spürte, sind endlich Vergangenheit. Gerade, weil die Sommervorbereitung nach diesen Schwierigkeiten platzte, waren die zwei Trainingslager im Winter für Mair doppelt wichtig: „Ich fühle mich jetzt so fit und in Form wie schon lange nicht mehr und natürlich wirkt sich das auch auf mein Spiel aus. Die Regenerationsphasen sind viel kürzer und dadurch habe ich nun auch wieder die nötige Spritzigkeit und Antrittsschnelligkeit. Faktoren, die gerade auf meiner Flügelposition so wichtig sind.“ Aus dem Seuchenfrühling der vergangenen Saison hat Mair auf alle Fälle gelernt: „Eigentlich wollte ich nach meiner Verletzung im März  spätestens beim Cupfinale im Mai mein Comeback geben. Dann war ich aber leider zu ungeduldig, wollte es erzwingen und musste deswegen sogar fast noch ein halbes Jahr länger mit den Problemen kämpfen.“ Wichtigste Erkenntnis für Mair, der vor einigen Tagen seinen 28. Geburtstag feierte, ist, dass sich Geduld bezahlt macht: „Ich hatte zuvor nie eine Muskelverletzung. Dadurch, dass ich zu früh wieder eingestiegen bin, hat sich meine Bauchmuskelzerrung noch bis in die Leistengegend und in die Adduktoren verlagert und damit extrem verzögert.“ Mittlerweile ist das aber alles kein Thema mehr: Mair strotzt dank voller Batterien und wieder gewonnenem Selbstvertrauen vor Zuversicht und ist heiß auf eine spannende Frühjahrssaison: „Die Freude war bei mir schon groß, dass ich gegen Altach in der Startelf stand und ich denke, dass ich die Aufstellung mit meiner Leistung durchaus gerechtfertig habe.“ Und in der Tat erinnerte der gelernte Stürmer, der mittlerweile fast nur mehr auf der rechten Außenbahn zum Einsatz kommt, an seine besten Tage. Schnell, quirlig und ein ständiger Unruheherd. Einzig mit dem Tore schießen wollte es gegen Altach noch nicht wirklich klappen: „ In der Nachspielzeit war ich mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ganz knapp dran, aber Krassnitzer war leider gerade noch am Posten.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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